Bei Birnen lag der durchschnittliche jährliche Importwert bei 27,6 Mio US-Dollar (rd. 24,7 Mio Euro). Welche Mengen aus einzelnen EU-Ländern kamen, geht aus dem Bericht nicht hervor. Bei Birnen werden neben der EU auch Argentinien und Chile als wichtige Lieferanten genannt.
Deutlich höher fällt der Importwert bei Datteln aus. Hier lagen die Einfuhren im genannten Zeitraum bei durchschnittlich rund 232 Mio US-Dollar (rd. 207,5 Mio Euro) jährlich. Zu den wichtigen Lieferanten gehören die Vereinigten Arabischen Emirate und Tunesien. Rosinen importierte Marokko für durchschnittlich 23,9 Mio US-Dollar (rd. 21,4 Mio Euro) pro Jahr. Der Bericht nennt Indien, die Türkei und Usbekistan als wichtige Lieferanten.
Die meisten Lebensmittel werden weiterhin in kleinen lokalen Geschäften gekauft. Auf sie entfielen 2025 nach den im Bericht genannten Euromonitor-Daten knapp 68 % des Lebensmittelumsatzes. Viele Verbraucher kaufen täglich kleine Mengen ein und bevorzugen vertraute Geschäfte in ihrer Nähe. Große Verbrauchermärkte kamen auf einen Umsatzanteil von etwa 10 %, Supermärkte auf 8 %. Beide richten sich vor allem an die Mittelschicht in den Städten. Die Lebensmittelhändler Marjane, Label’Vie und BIM bauen ihre Präsenz inzwischen auch in mittelgroßen Städten und den südlichen Provinzen aus. Dabei setzen sie verstärkt auf kleinere Geschäfte in Wohngebieten.