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Kenia steigert Avocado-Produktion trotz Exportrückgang

Laut einer aktualisierten Schätzung des USDA lag Kenias Avocado-Produktion im Jahr 2025 bei 694.000 t – ein neuer Rekord und deutlich über der bisherigen Schätzung von 585.000 t. Hauptgründe sind dem US-Landwirtschaftsministerium zufolge die Ausweitung der Anbauflächen und eine verbesserte Produktivität.

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© Fruchthandel Magazin

Trotz der Rekordernte seien die Exporte 2025 auf 121.000 t gesunken. Als Ursachen werden Störungen im Roten Meer sowie Exportbeschränkungen durch die Agriculture and Food Authority genannt. Für 2026 wird ein weiterer Produktionsanstieg um 4,8 % auf etwa 727.000 t prognostiziert sowie ein Exportwachstum von 7,4 % auf 130.000 t. 

Kenia bleibt damit Afrikas führender Avocado-Produzent und -Exporteur. Im Jahr 2025 war das Land weltweit der sechstgrößte Produzent. Das Wachstum wird durch günstige klimatische Bedingungen, ganzjährige Produktion, steigende Anbauflächen und eine starke Exportnachfrage unterstützt. 

Der Sektor wird weiterhin überwiegend von Kleinbauern geprägt, wobei Wetterbedingungen, landwirtschaftliche Praktiken und Lieferketten entscheidend für die Produktion sind. Avocados werden in mehr als 30 Regionen Kenias angebaut, wobei die Sorte Hass den Großteil der Exporte ausmacht. 

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