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Jalisco strebt Öffnung des Avocado-Marktes in Südkorea an

Produzenten und Behörden im mexikanischen Bundesstaat Jalisco treiben die Erschließung neuer Absatzmärkte für Avocados voran. Als mögliches nächstes Ziel steht dabei Südkorea im Fokus, wie Eduardo Ron Ramos, Leiter des Sekretariats für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (Sader), erklärte. Dies berichtet MexicoNow.

Avocados am Baum
© Fruchthandel Magazin

Nach Angaben des Ministers wurden im Rahmen des Zulassungsprozesses für den südkoreanischen Markt bereits Fortschritte erzielt. Über den Nationalen Dienst für Agrar- und Lebensmittelsicherheit, Qualität und Gesundheit (Senasica) seien Unterlagen eingereicht und ein phytosanitäres Risikoanalyseverfahren eingeleitet worden. Dafür entsandte Südkorea Vertreterinnen und Vertreter zur Teilnahme an den entsprechenden Prüfungen.

„Wir machen große Fortschritte in Richtung Südkorea. Wir haben die Dokumente bereits an Senasica übermittelt, und Senasica hat die Risikobewertung an Südkorea weitergeleitet“, sagte Ron Ramos. Der Markt sei aufgrund der hohen Nachfrage nach Avocados besonders interessant. Man sei zuversichtlich, bald die Genehmigung für die erste Containerlieferung aus Jalisco erhalten zu können.

Auswirkungen möglicher neuer US-Zölle auf mexikanische Agrarprodukte seien derzeit noch nicht spürbar. Allerdings bestehe weiterhin Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entscheidungen der US-Regierung. Ron Ramos betonte, dass der mexikanische Obst- und Gemüsesektor für die USA von großer Bedeutung sei. Zölle könnten sich nach seiner Einschätzung auch auf US-Verbraucher auswirken, da sie den Inflationsdruck erhöhen würden. Parallel dazu würden weitere Möglichkeiten geprüft, den Avocado-Absatzmarkt auszubauen und potenzielle zukünftige Konflikte mit Handelspartnern zu verringern.