Seit Ende Mai 2026 versorgt das Netz eine Fläche von mehr als einem Quadratkilometer und soll zentrale Logistikprozesse, Echtzeit-Anwendungen sowie die Erprobung neuer digitaler Anwendungen unterstützen.
Das 5G-Campus-Netz ist auf die Anforderungen eines hochautomatisierten Containerterminals ausgelegt und vernetzt Fahrzeuge, Sensoren, mobile Endgeräte und IT-Systeme. Die auf der Ericsson 5G Campus Private Lösung basierende Architektur soll auch bei hoher Auslastung eine zuverlässige Kommunikation ermöglichen und sich bei Bedarf auf weitere Anwendungen oder Flächen erweitern lassen. Das Netz wird unabhängig vom öffentlichen Mobilfunk im lokal zugewiesenen Frequenzspektrum betrieben.
Michael Albers, HHLA-Projektleiter, bezeichnete das 5G-Campus-Netz als Grundlage, um neue Anwendungen unter realen Betriebsbedingungen zu testen und in den Terminalbetrieb zu integrieren. Zudem ermögliche die Infrastruktur die gemeinsame Erprobung und Weiterentwicklung neuer Lösungen mit Projektpartnern und unterstütze die weitere Vernetzung und Automatisierung des Containerterminals.
Auch Klaus Werner, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland, sieht in dem Projekt einen Beitrag zur Digitalisierung der Hafenlogistik. Moderne Mobilfunktechnologie könne dazu beitragen, komplexe Prozesse effizienter, transparenter und flexibler zu gestalten.