„Inhaltlich dreht sich alles um unsere Qualität und den umweltfreundlichen Anbau – das kommunizieren wir entspannt, fröhlich und locker“, erklärte Samuel Alteirac (Estagel), der die Idee gemeinsam mit dem Team, Produktionsakteuren und einer Werbeagentur ausgearbeitet hat. Los sei es pünktlich zum Saisonstart in KW 21 gegangen, doch es gebe drei bis vier entscheidende Wochen, in denen man „sehr präsent“ sein möchte, betonte er – für Aprikosen in den KW 26 bis 28, für Pfirsiche und Nektarinen zwischen KW 29 und 34, der genaue Zeitraum werde im Juni final festgelegt. Neben Printwerbung setze man insbesondere auf digitale Inhalte, ging Alice Atger, bei der AOP für Kommunikation & Promotion verantwortlich, ins Detail. Dazu gehöre LinkedIn genauso wie die Meta-Gruppe und YouTube, auch eine Radio-Kampagne sei geplant.
Individuelle Plakate für den LEH und andere reaktionsschnelle Tools
Hinzu kommen bunte Plakate mit Steinobst-Charakteren, die von Produzenten genauso eingesetzt werden können wie vom Handel selbst. „Wir können jedem von Ihnen ein Plakat mit Ihrem individuellen Logo und z.B. Aktionspreisen gestalten“, wandte sie sich direkt an die Vertreter des französischen LEH. Auch kurze Videos habe man entwickelt, die auf Screens in der O+G-Abteilung abgespielt werden können. „Diese digitalen Tools sind super, weil wir extrem schnell reagieren können. Innerhalb von 48 Stunden haben wir z.B. ein Video im Netz“, so Alice Atger. Zu diesen Videos gehört auch Edutainment: Gemeinsam mit dem Handelsexperten Stéphane Paul wird in einzelnen Sessions über Steinobst aufgeklärt. Klassische Verkostungen runden die Aktivitäten ab – und das sogar in Deutschland, wie Marion Kukulski, beim interprofessionellen Branchenverband Interfel für internationale Kommunikation verantwortlich, bestätigte. An voraussichtlich 36 Tagen können deutsche Konsumentinnen und Konsumenten französische Aprikosen am PoS kosten; die Zusammenarbeit mit dem deutschen LEH werde gerade finalisiert.
Weitere Details zur Französischen Steinobstsaison finden Sie in Ausgabe 12 des Fruchthandel Magazins oder auch hier: Frankreich: „Wir können Deutschland bedeutende Mengen Aprikosen anbieten“