Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung bei Salaten. Hier lagen die Preise im Juli 24,2 % über dem Vorjahresniveau. Möhren waren 17,5 % und Melonen 15,1 % teurer als im Juli 2025. Bei Tomaten schwächte sich der Preisanstieg dagegen deutlich ab: Nach einem Plus von 32,1 % im Juni betrug der Abstand zum Vorjahr im Juli noch 10 %.
Auch bei Radieschen (+13,8 %), Lauch (+8,1 %) und Auberginen (+5,6 %) lagen die Preise über dem Vorjahresniveau, heißt es weiter. Zucchini (-8,7 %) und Kohl (-1,7 %) waren dagegen günstiger als ein Jahr zuvor.
Bei frischem Obst fiel der Anstieg insgesamt geringer aus. Den Angaben zufolge lagen die Erzeugerpreise im Juli 2,6 % über dem Vorjahresniveau. Erdbeeren verteuerten sich um 8,7 %, Aprikosen um 7,8 %. Pfirsiche und Nektarinen waren dagegen 1,2 % günstiger als im Juli 2025. Ihre Produktion habe von der Wärme in den beiden vorangegangenen Monaten profitiert, teilen die Statistiker mit. Auch Kirschen waren günstiger: Hier lagen die Preise 4,4 % unter dem Vorjahreswert.