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Frankreich: Gemüsepreise deutlich über Vorjahresniveau

Die Erzeugerpreise für frisches Gemüse in Frankreich lagen im Juli 2026 deutlich über dem Vorjahresniveau. Wie das französische Statistikamt Insee jetzt veröffentlicht hat, waren sie im Durchschnitt 10,8 % höher als im Juli 2025. Im Juni hatte der Abstand zum Vorjahr noch 16,5 % betragen. Als einen Grund für die hohen Preise nennen die Statistiker trockenheitsbedingte Ernterückgänge bei einigen Kulturen.

viele einzelne Lauchstangen
© Image'in/AdobeStock

Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung bei Salaten. Hier lagen die Preise im Juli 24,2 % über dem Vorjahresniveau. Möhren waren 17,5 % und Melonen 15,1 % teurer als im Juli 2025. Bei Tomaten schwächte sich der Preisanstieg dagegen deutlich ab: Nach einem Plus von 32,1 % im Juni betrug der Abstand zum Vorjahr im Juli noch 10 %.

Auch bei Radieschen (+13,8 %), Lauch (+8,1 %) und Auberginen (+5,6 %) lagen die Preise über dem Vorjahresniveau, heißt es weiter. Zucchini (-8,7 %) und Kohl (-1,7 %) waren dagegen günstiger als ein Jahr zuvor.

Bei frischem Obst fiel der Anstieg insgesamt geringer aus. Den Angaben zufolge lagen die Erzeugerpreise im Juli 2,6 % über dem Vorjahresniveau. Erdbeeren verteuerten sich um 8,7 %, Aprikosen um 7,8 %. Pfirsiche und Nektarinen waren dagegen 1,2 % günstiger als im Juli 2025. Ihre Produktion habe von der Wärme in den beiden vorangegangenen Monaten profitiert, teilen die Statistiker mit. Auch Kirschen waren günstiger: Hier lagen die Preise 4,4 % unter dem Vorjahreswert.