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Extreme Hitze setzt Landwirtschaft unter Druck

Extreme Hitze macht der Landwirtschaft weltweit immer mehr zu schaffen und bedroht die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Darauf weisen die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in einem aktuellen Bericht hin.

Trockene, braune Landschaft mit wenigen Palmen und einem Auto, im Hintergrund Berge unter klarem Himmel
© Fruchthandel Magazin

In den vergangenen Jahrzehnten sind Hitzeperioden deutlich häufiger, intensiver und länger geworden. Für viele Betriebe bedeutet das zunehmenden Druck: Pflanzen geraten unter Stress, wachsen schlechter und bringen weniger Ertrag. Bei vielen Kulturen zeigen sich erste Einbußen schon ab etwa 30 °C.
Gleichzeitig verschärft Hitze bestehende Probleme. Böden trocknen schneller aus, Wasser wird knapper und extreme Wetterlagen treten häufiger gemeinsam auf. So können Hitzewellen etwa Dürren auslösen oder das Risiko von Waldbränden erhöhen. Auch Schädlinge und Krankheiten breiten sich unter solchen Bedingungen leichter aus.


Für Menschen wird die Arbeit unter freiem Himmel ebenfalls schwieriger. In einigen Regionen könnte es künftig an vielen Tagen im Jahr schlicht zu heiß sein, um noch arbeiten zu können. Der Bericht zeigt Handlungsbedarf auf. Genannt werden u.a. angepasste Anbausysteme, hitzeresistentere Sorten und bessere Frühwarnsysteme. Auch finanzielle Unterstützung und passende Rahmenbedingungen seien entscheidend, damit sich Betriebe an die veränderten Bedingungen anpassen können.


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