Die wichtigsten importierten Produkte sind dem Bericht zufolge Bio-Obst, -Gemüse und Olivenöl. Zusammen machen sie mehr als 45 % des gesamten Importvolumens biologischer Erzeugnisse aus. Die Einfuhr von Bio-Fisch sowie von Fleisch- und Milchprodukten ging dagegen leicht zurück. Den größten Anteil an den Bio-Importen in die EU hat Ecuador. Von dort stammen vor allem Obst und Gemüse. Innerhalb eines Jahres stiegen die Importe aus Ecuador um 10 %, insbesondere getrieben durch die zunehmende Einfuhr von Bio-Bananen. China liegt laut VILT auf Platz zwei der wichtigsten Herkunftsmärkte. Besonders stark nahm die Einfuhr von chinesischem Bio-Sojaschrot zu – sie stieg um 35 %. Peru ist der drittwichtigste Exporteur von Bio-Produkten in die EU. Die Importe aus Peru erhöhten sich um 16 %, vor allem aufgrund höherer Einfuhren von Kaffee, tropischen Früchten und Zitronen.
Die Niederlande sind als traditionelles Re-Exportland das wichtigste Zielland für Bio-Importe in der EU. Der niederländische Anteil an den gesamten Importen beträgt 36 %. Das gesamte Importvolumen stieg dort im vergangenen Jahr um 14 %. Deutschland folgt auf Platz zwei: Die Einfuhr biologischer Produkte aus Drittländern nahm hier um 11 % zu. Noch stärker war das Wachstum in Italien, wo die Importe um 26 % anstiegen.