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Europäische Bio-Importe erreichen Rekordniveau

Die Einfuhr von biologischen Agrar- und Lebensmittelerzeugnissen in die Europäische Union ist zwischen 2024 und 2025 um 12,8 % auf 2,98 Mio t gestiegen. Darüber berichtete der flämische Agrarnachrichtendienst VILT.  Demnach wurde das höchste Importvolumen seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 2018 erreicht.

Viele gelbe Bananen zusammen.

Die wichtigsten importierten Produkte sind dem Bericht zufolge Bio-Obst, -Gemüse und Olivenöl. Zusammen machen sie mehr als 45 % des gesamten Importvolumens biologischer Erzeugnisse aus. Die Einfuhr von Bio-Fisch sowie von Fleisch- und Milchprodukten ging dagegen leicht zurück. Den größten Anteil an den Bio-Importen in die EU hat Ecuador. Von dort stammen vor allem Obst und Gemüse. Innerhalb eines Jahres stiegen die Importe aus Ecuador um 10 %, insbesondere getrieben durch die zunehmende Einfuhr von Bio-Bananen. China liegt laut VILT auf Platz zwei der wichtigsten Herkunftsmärkte. Besonders stark nahm die Einfuhr von chinesischem Bio-Sojaschrot zu – sie stieg um 35 %. Peru ist der drittwichtigste Exporteur von Bio-Produkten in die EU. Die Importe aus Peru erhöhten sich um 16 %, vor allem aufgrund höherer Einfuhren von Kaffee, tropischen Früchten und Zitronen.
Die Niederlande sind als traditionelles Re-Exportland das wichtigste Zielland für Bio-Importe in der EU. Der niederländische Anteil an den gesamten Importen beträgt 36 %. Das gesamte Importvolumen stieg dort im vergangenen Jahr um 14 %. Deutschland folgt auf Platz zwei: Die Einfuhr biologischer Produkte aus Drittländern nahm hier um 11 % zu. Noch stärker war das Wachstum in Italien, wo die Importe um 26 % anstiegen.