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Eosta fördert nachhaltigen Cranberry-Anbau in den Niederlanden

Eosta hat den Start und die Erweiterung seines Bio-Cranberry-Programms angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens soll das Projekt dazu beitragen, Umweltprobleme in niederländischen Moorgebieten zu verringern, die durch intensive Milchwirtschaft entstanden sind.

Cranberries-Anbau in den Niederlanden
© The Cranberry Company

Von Anfang November bis Ende Dezember vertreibt Eosta Bio-Cranberries des niederländischen Erzeugers The Cranberry Company, der die Früchte auf 18 ha Torfboden in der Region Krimpenerwaard anbaut. Das Unternehmen gilt als Vorreiter im naturbasierten Anbau und ersetzt auf den Flächen frühere Milchviehhaltung durch den Anbau von Cranberries. Dadurch sollen Bodendegradation und CO₂-Emissionen aus entwässerten Mooren verringert sowie Biodiversität und Wasserhaushalt verbessert werden.

Die Cranberries werden trocken geerntet, was laut Matthijs Crouwers von The Cranberry Company zu festerer Struktur und längerer Haltbarkeit führe als bei der üblichen „Nass-Ernte“. Crouwers betont zudem die Bedeutung der Wiedervernässung von Moorböden für Klima- und Bodenschutz. Eosta unterstützt The Cranberry Company seit den ersten Ernten und bezieht in dieser Saison den gesamten Bedarf aus deren Produktion. 

Casper Velthuijs, Eostas Produktmanager für Cranberries, erklärte dazu: „Das sind hervorragende Beeren mit exzellenter Haltbarkeit, wodurch wir einige der typischen Lagerprobleme bei Cranberries überwinden können. Aus Nachhaltigkeitsperspektive ist dieses Produkt ebenfalls sehr wertvoll, da die Oxidation von Torflandschaften ein großes Problem darstellt – und hier wurde eine Lösung gefunden.“