Unter dem Motto „Resistance Makes The Difference“ steht in diesem Jahr das Thema Resistenzen im Mittelpunkt. Nach Angaben von Enza Zaden soll dabei gezeigt werden, welchen Beitrag resistente Sorten mit Blick auf Krankheiten, veränderte klimatische Bedingungen und die Anforderungen an die Produktion leisten können.
Auf dem Demofeld präsentiert das Unternehmen mehr als 220 gesäte, gepflanzte und ausgestellte Sorten. Einen Schwerpunkt bilden Salate und Small Leaves, darunter Eissalat, Kopfsalat, Batavia, Eichblatt, Lollo, Romana, Mini-Romana, Zuckerhut, Endivie, Babyleaf, Spinat, Feldsalat und Rucola.
Bei den Salaten werden unter anderem die neuen nasonoviaresistenten Eisbergsalatsorten Lenovia, E01E.13560, E01E.13553, E01E.13554 und E01E.13556 vorgestellt. Nach Angaben des Unternehmens verfügen alle Varianten über eine Resistenz gegen Nasonovia Nr:0,1 sowie über volle Bremia-Resistenz. Weitere Neuheiten im Salatsegment sind die Mini-Romanasorten Beeke (E01G.13136), Harold (E01G.12751) und E01G.13474, die Romana-Neuzüchtung E01G.13393, der Lollo Rossa E01L.31687, der Lollo Bionda E01L.31643 sowie der Kopfsalat Annaba (E01D.31532).
Darüber hinaus sind Beete mit Radies, Zucchini, Kohlrabi, Lauchzwiebeln, Blumenkohl, Porree, Rucola, verschiedenen Kräutern und Knollenfenchel angelegt. Im Bereich Porree stellt Enza Zaden die neue Sorte Helsinki F1 (E65D.108) vor. In der Kürbisausstellung werden unter anderem die beiden neuen Hokkaido-Kürbissorten Spring Light F1 und Leo Light F1 (E30R.00148) gezeigt. Laut Enza Zaden verfügen beide Sorten über Resistenzen gegen ZYMV, WMV und PRSV.
Auch bei weiteren Kulturen stehen Resistenzen im Mittelpunkt. Am Fruchtgemüsestand präsentiert Enza Zaden HREZ-Tomatensorten mit hoher Resistenz gegen ToBRFV sowie CGMMV-resistente Gurken. Ergänzend werden resistente Zucchinisorten vorgestellt.
Begleitet wird die Sortenschau durch ein Vortragsprogramm im Konferenzzelt auf dem Demofeld. Vorgesehen sind Beiträge zu aktuellen Ergebnissen und Weiterentwicklungen rund um die Nasonovia-Resistenz, Einblicke in die Arbeit der Post-Harvest-Abteilung sowie ein Fachbeitrag zum Thema Bio. Zudem soll das Programm Gelegenheit zum Austausch zwischen Züchtung, Beratung, Anbau und weiteren Akteuren der Wertschöpfungskette bieten.
Mit Vitalis Organic Seeds, der Bio-Marke von Enza Zaden für biologisches Gemüse- und Kräutersaatgut, ist auch Biosaatgut ein Thema des Gemüsebau-Feldtags. Das Unternehmen informiert über die Verfügbarkeit entsprechender Sorten aus verschiedenen Kulturen.
Für die Teilnahme an den Discovery Field Days ist eine vorherige Anmeldung über die Enza-Zaden-Webseite erforderlich. Die Registrierung erfolgt unter www.enzazaden.com/de.