Die Zahlen der ecuadorianischen Exportvereinigung (Fedexpor) zeigen, dass die USA mit 194,9 Mio US-Dollar oder 71,4 % der Gesamtexporte der größte Markt waren. Es folgten die Europäische Union mit 47,4 Mio US-Dollar und Kanada mit 11,6 Mio US-Dollar. Weitere Märkte waren Hongkong, die Vereinigten Arabischen Emirate und Argentinien.
Regierungsdaten zeigen, dass die nationale Produktion von 8.621 t im Jahr 2020 auf 89.630 t im Jahr 2024 gestiegen ist. Im gleichen Zeitraum verdreifachte sich die Anbaufläche von 2.324 ha auf 7.853 ha. Die rote Pitahaya machte in diesem Jahr 52.351 t der Gesamtproduktion aus, während die gelbe Sorte 37.278 t ausmachte.
Xavier Rosero, Geschäftsführer von Fedexpor, erklärte gegenüber Forbes: „Pitahaya bietet eine konkrete Möglichkeit, Ecuadors Exportpalette mit einem nicht-traditionellen Produkt mit hohem Potenzial weiter zu diversifizieren, das bereits gezeigt hat, dass es den Verbraucherpräferenzen und Qualitätsstandards entspricht, die in Märkten wie Asien und den USA gefordert werden.“
Um dieses Exportwachstum zu konsolidieren, sei der nächste Schritt die Vereinheitlichung der Produktionsstandards, die Verschärfung der Kontrollen und die Bereitstellung technischer Unterstützung für die Erzeuger, damit die Frucht bei allen Lieferungen eine gleichbleibende Qualität aufweist.
In Bezug auf die Produktivität liege Ecuador immer noch hinter einigen der führenden Produzenten wie Vietnam und China zurück und erziele in der Regel Erträge von 15,1 t/ha für rote Pitahaya, verglichen mit 36,8 t in China und 27,5 t in Vietnam. Die Erträge für gelbe Pitahaya liegen in Ecuador derzeit bei durchschnittlich 12,3 t.