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Deutsches Angebot an Brokkoli steigt zügig

Inzwischen beginnt die Brokkoliernte in Norddeutschland, sodass rasch flächendeckend deutscher Brokkoli zur Verfügung steht und Importe in den Hintergrund drängt. Infolge des steigenden deutschen Angebots geben die Preise nach. 

Brokkoli mit Blättern
© Gundolf Renze/AdobeStock

Mit dem nun einsetzenden Erntebeginn in Norddeutschland weitet sich das deutsche Brokkoli-Angebot deutlich aus. Damit stehen zunehmend Mengen aus allen relevanten Anbauregionen des Landes zur Verfügung, sodass spanische Importe zügig an Bedeutung verlieren und vom Markt verdrängt werden. Das rasch wachsende inländische Angebot sorgt für spürbaren Preisdruck. Deutscher, loser Brokkoli wird in der laufenden 23. Woche auf Großhandelsebene zu 2,22 Euro/kg gehandelt und liegt damit 12 % unter dem Vorwochenniveau und 11 % unter dem Wochenmittel der Jahre 2023 bis 2025.

Nachfrage zuletzt überdurchschnittlich

Die Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel hat sich zuletzt zwar leicht abgeschwächt, bewegt sich jedoch weiterhin deutlich über dem Wert der 22. Kalenderwoche der vergangenen Jahre. In der aktuellen 23. Woche wird Brokkoli laut AMI-Aktionspreise im LEH 4-mal beworben. Dabei entfällt lediglich eine Aktion auf konventionelle Ware aus deutscher Erzeugung, während 3-mal Bio-Brokkoli beworben wird, jeweils zu einem Aktionspreis von 8,30 Euro/kg. AMI