Während 173 Betriebe auf einer Anbaufläche von rund 125 ha Gemüse unter Glas anbauten, setzten 957 Betriebe auf Freilandflächen, die sich auf 26.485 ha erstreckten. Neben der insgesamt gestiegenen Gemüseproduktion gewann der Anbau von Speisezwiebeln weiter an Bedeutung. Die Erntemenge belief sich im Jahr 2025 auf knapp 326.000 t – ein Plus von 29% zum Vorjahr. Parallel dazu nahm die Anbaufläche ebenfalls um 29% auf 7.098 ha zu.
Immer weniger Betriebe bauen den niedersächsischen Wintergemüse-Klassiker Grünkohl an. Im Jahr 2025 waren es noch 168 Betriebe bei einer Anbaufläche von 345 ha, knapp 10% weniger als 2024. Die Erntemenge verringerte sich um 13% auf 6.260 t.
Erfreulicher hingegen entwickelte sich der Anbau von Porree (Lauch) in Niedersachsen. Die 143 anbauenden Betriebe vergrößerten die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr von 457 ha auf 542 ha. Die Erntemenge dieses immer beliebter werdenden Stängelgemüses erhöhte sich deshalb und auch wegen steigender Erträge 2025 um 40% auf 27.315 t.
Auch die Anbaufläche von Gemüse in niedersächsischen Gewächshäusern wurde 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 8% vergrößert. Dabei entfielen mehr als zwei Drittel (68 %) der Erntemenge auf Salatgurken (25.627 t), 21% auf Tomaten (8.032 t) und 4% auf Paprika (1.461 t). Zudem wurden Salate, Radies und sonstige Gemüsearten in Niedersachsen geerntet.
190 Betriebe bewirtschafteten 2.819 ha und damit gut ein Zehntel der gesamten Gemüseanbaufläche in Niedersachsen vollständig ökologisch. Die ökologisch produzierte Erntemenge konnte im Vergleich zu 2024 um 9% gesteigert werden und umfasste 90.285 t und machte damit knapp 11% der gesamten niedersächsischen Gemüseerntemenge aus.