„Die deutlichen Preissteigerungen bei den Energieprodukten treiben die Inflation. Insbesondere Kraftstoffe und Heizöl haben sich für die Verbraucherinnen und Verbraucher seit Beginn des Iran-Kriegs sprunghaft verteuert", sagt Destatis-Präsidentin Ruth Brand. Gegenüber dem Vormonat Februar 2026 stiegen die Verbraucherpreise im März 2026 um 1,1 %.
Frische kostet mehr
Die Preise für Nahrungsmittel lagen im März 2026 um 0,9 % höher als im Vorjahresmonat. Damit schwächte sich der im Vormonat Februar 2026 beobachtete Preisauftrieb (+1,1 %) etwas ab. Für für Obst (+4,7 %) und frisches Gemüse (+3,8 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.
Energiepreise ziehen deutlich an
Gegenüber Februar 2026 stieg der Verbraucherpreisindex im März 2026 um 1,1 %. Infolge der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten stiegen die Energiepreise binnen Monatsfrist deutlich um 7,7 %. Die Preise für Nahrungsmittel blieben nahezu konstant (+0,1 %). Teurer war hier zum Beispiel frisches Obst (+1,3 %), günstiger hingegen wurde vor allem frisches Gemüse (-2,8 %, darunter Gurken: -19,1 %, Kopf- oder Eisbergsalat: -5,1 %).
Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im März 2026 um 7,2 % höher als im März 2025. Das war der erste Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat seit Dezember 2023. Im Februar 2026 hatte der Preisrückgang noch bei -1,9 % gelegen.