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Destatis: Frisches Obst günstiger als vor einem Jahr

Die Inflation in Deutschland hat im Juli wieder angezogen. Dies geht aus einer aktuellen Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Demnach lagen die Verbraucherpreise 2,8 % über dem Niveau von Juli 2025. Nahrungsmittel verteuerten sich dagegen insgesamt nur um 0,4 %. Ein Blick in die detaillierten Tabellen von Destatis zeigt, dass die Preisentwicklung bei frischem Obst und Gemüse unterschiedlich verlief.

Eine Einkaufstasche mit Obst und Gemüse vor blauem Hintergrund.
© Andrey - AdobeStock

Frisches oder gekühltes Obst war den Destatis-Daten zufolge im Juli 4 % günstiger als im Vorjahresmonat und entwickelte sich damit entgegen der allgemeinen Teuerung. Auch gegenüber Juni 2026 gingen die Preise zurück (-2,4 %).
Für frisches oder gekühltes Gemüse (ohne Kartoffeln) zahlten Verbraucher im Juli 5,1 % mehr als im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit fiel der Preisanstieg stärker aus als die allgemeine Inflationsrate von 2,8 %. Was das rechnerisch bedeutet, zeigt ein einfaches Beispiel: Ein Einkauf mit frischem Gemüse, der vor einem Jahr 3 Euro gekostet hätte, käme bei einem Plus von 5,1 % nun auf rund 3,15 Euro. Gegenüber Juni gingen die Preise allerdings leicht um 0,3 % zurück.
Bei Kartoffeln zeigt sich wiederum eine andere Entwicklung. Frische Kartoffeln waren den Destatis-Zahlen zufolge im Juli 2,7 % günstiger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise dagegen um 2,8 %.