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Destatis: Erzeugerpreise im März erneut unter Vorjahresniveau

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im März 2026 um 8,8 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -10,9 % gelegen, im Januar 2026 bei -10,0 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 2,1 %.

Frische, ungewaschene Kartoffeln mit Erde auf der Schale
© Fruchthandel Magazin

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 8,0 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im März 2026 um 55,2 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die Vorjahresveränderung bei -54,2 %, im Januar 2026 bei -49,8 % gelegen. Auch gegenüber dem Vormonat Februar 2026 fielen die Speisekartoffelpreise (-2,3 %).

Preise für Obst gesunken, für Gemüse gestiegen

Die Erzeugerpreise für Obst waren im März 2026 um 31,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -33,0 %. Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 19,3 %, wobei unter anderem Gurken (+31,9 %), Salat (+20,3 %) und Tomaten (+14,9 %) teurer waren. Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das 17,3 % billiger war.