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„Der Gartenbau lebt von guten Ideen“ – BMLEH verleiht Innovationspreis 2026

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat heute anlässlich des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) den Deutschen Innovationspreis Gartenbau 2026 verliehen. Mit dem Preis würdigt das BMLEH jährlich herausragende und beispielgebende Innovationen im Gartenbau. 

Der Apfel Pompur
Der allergenarme Apfel Pompur wurde ebenfalls ausgezeichnet.
© Züchtungsinitiative Niederelbe GmbH & Co KG

In diesem Jahr wurden praxisnahe Lösungen aus den Bereichen Pflanzenzüchtung, Robotik und Torfminderung ausgezeichnet. Die Unternehmen zeigen konkret, wie Innovation in der Praxis aussehen kann, stärken die Branche und helfen, den Gartenbau nachhaltig weiterzuentwickeln, gibt das BMLEH bekannt.

Das sind die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger:

In der Kategorie „Pflanze“ erhält die Züchtungsinitiative Niederelbe für die Züchtung und Markteinführung der allergenarmen Apfelsorte "Pompur" den Innovationspreis. Die Entwicklung ist das Ergebnis einer langfristig angelegten Zusammenarbeit von Züchtung, Forschung und Praxis und zeige, welches Potential in solchen Kooperationen liege, so das BMLEH.

Bereits im Februar konnte der Apfel übrigens überzeugen: auf der FRUIT LOGISTICA in Berlin gewann Pompur den „FRUIT LOGISTICA Innovation Award“ (FLIA). Hier lesen Sie mehr dazu: FRUIT LOGISTICA Innovation Award 2026 geht an POMPUR und L50 DRONE | Fruchthandel

Gleich zwei Preisträger konnten sich in der Kategorie „Technik“ freuen: Ausgezeichnet wurden die nAIture GmbH & Co. KG aus Friedrichsgabekoog für ihren autonomen Jäteroboter „BEAM“ sowie E-TERRY aus Erfurt für den gleichnamigen autonomen, vollelektrischen Feldroboter. Beide Entwicklungen stellen Lösungen dar, die den Einsatz autonomer Robotik im Gemüsebau voranbringen und „neue Perspektiven für eine präzise und ressourcenschonende Bewirtschaftung eröffnen“, erklärt das BMLEH.

Erstmals wurde auch der Sonderpreis „Torfminderung“ verliehen. Ausgezeichnet hat das BMLEH die Biogärtnerei Herb aus Kempten im Allgäu für ihr „umfassendes Betriebskonzept zum weitgehenden Verzicht auf Torf in Kultursubstraten“. Ihre Arbeit zeige, dass auch kleinere Unternehmen durch konsequente betriebliche Veränderungen einen wichtigen und übertragbaren Beitrag zur Torfminderung leisten können, lautete die Begründung.

Insgesamt ist der Preis mit 20.000 Euro dotiert, die vier Preisträgerinnen und Preisträger erhalten somit ein Preisgeld von je 5.000 Euro.