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Chile: Rosinenproduktion leicht rückläufig

Als Gründe werden die schrumpfenden Anbauflächen für Trauben, die zunehmende Konkurrenz durch Peru sowie die Umstellung vieler Betriebe auf ertragreichere Kulturen (z.B. Nüsse und Kirschen) genannt.

Rosinen
© Christine Weiser

Auch die Exporte entwickeln sich rückläufig: Für 2025/26 wird eine Menge von 58.850 t (2024/25: 59.062 t) prognostiziert. Besonders stark fiel laut USDA zuletzt der Rückgang der Lieferungen in die USA aus. Dieser sank von Januar bis Mai 2025 um 60 % auf nur noch 884 t. Der Exportwert sank dabei sogar um 51,8 % auf 2,27 Mio US-Dollar.

Demgegenüber zeigten europäische Märkte Zuwächse. Polen verdoppelte seine Importe im ersten Halbjahr 2025 nahezu auf 1.457 t (+90 %) bei einem Wertanstieg von 152 % auf 3,85 Mio US-Dollar. Frankreich legte um 30 % auf 480 t zu, der Wert stieg auf 1,45 Mio US-Dollar (+32 %). Für die Niederlande wurde ein leichter Mengenrückgang von 9,7 % auf 1.570 t verzeichnet. Der Wertzuwachs stieg hingegen um 5,4 % auf 4,62 Mio US-Dollar.