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BZL: Deutschland bleibt Spargelland – doch Importabhängigkeit wächst

Wie in den vorangegangenen Jahren lag der Pro-Kopf-Verbrauch von frischem Spargel in Deutschland 2025 bei 1,2 kg. Der Selbstversorgungsgrad, so teilt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) mit, ging gegenüber dem Vorjahr zurück auf 82,4 %, ein Minus von 2,1 Prozentpunkten.

Bündel grüner und weißer Spargel, jeweils mit Bastband zusammengebunden, auf hellem Untergrund.
© emuck/AdobeStock

Nicht nur außerhalb der deutschen Spargelsaison, die in der Regel von April bis zum 24. Juni geht, kommt neben heimischem auch ausländischer Spargel auf den Tisch. Die wichtigsten Lieferländer sind nach den vorläufigen Außenhandelsdaten Spanien und Mexiko, das Griechenland knapp von Platz zwei verdrängt hat. 

Zwei Drittel der deutschen Importe von frischem Spargel stammen aus diesen drei Ländern. Während Importe aus Griechenland, das bis 2014 noch wichtigstes Lieferland war, seitdem zurückgegangen sind, hat Mexiko seine Exporte nach Deutschland massiv ausgebaut und allein seit 2020 mehr als verzehnfacht.

Der weitaus größte Teil des Spargels kommt jedoch aus deutscher Ernte. 2025 wurde hierzulande auf rund 22.500 ha Spargel angebaut. Ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr, dennoch bleibt Spargel die Gemüseart mit der größten Anbaufläche in Deutschland.