Brasilien: Mato Grosso do Sul baut Obstproduktion aus
Der brasilianische Bundesstaat Mato Grosso do Sul entwickelt sich zunehmend zu einem bedeutenden Obstbaustandort. Wie der brasilianische Fruchtexportverband Abrafrutas unter Berufung auf den Landwirtschaftsverband Famasul mitteilt, werden dort inzwischen rund 100.000 t Wassermelonen, Orangen und Bananen erzeugt.
Den größten Anteil hat die Wassermelone mit rund 58.000 t. Hinzu kommen etwa 31.000 t Orangen und 11.000 t Bananen. Vor allem im Zitrusanbau sieht die Branche weiteres Wachstumspotenzial. Geplante Investitionen und neue Pflanzungen sollen die Produktion in den kommenden Jahren weiter steigern.
Nach Einschätzung von Abrafrutas zeigt die Entwicklung, dass sich der brasilianische Obstanbau längst nicht mehr nur auf die traditionellen Anbaugebiete konzentriert. Auch Bundesstaaten wie Mato Grosso do Sul gewinnen an Bedeutung und erweitern das Angebot an brasilianischem Obst.