Hier lag die geschätzte Erntemenge nach vorläufigen Angaben bei 940 t, ein Jahr zuvor wurden 657 t geerntet. Dies entspricht einer Steigerung von rund 43 %, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Die Anbaufläche für erntefähigen Spargel verringerte sich 2026 um fast 200 ha auf gut 3.200 ha. Das ist die geringste Anbaufläche seit 2015. Die Erntemenge von Spargel betrug 18.500 t und damit 460 t weniger als im vergangenen Jahr. Ursache für die geringere Erntemenge waren zum einen die Trockenheit und zum anderen der Mangel an Saisonarbeitskräften. Trotz geringerer Erntemengen konnten die Landwirte ein leichtes Plus beim Ertrag verzeichnen. Dieser stieg von 55,2 Dezitonnen pro Hektar auf 57,1 Dezitonnen pro Hektar.
Größere Anbaufläche bei Freiland-Erdbeeren; Erntemenge und Ertrag steigen ebenfalls
Auf Brandenburgs Äckern erfolgte die Erdbeerernte auf einer Freilandfläche von knapp 150 ha. Die Anbaufläche vergrößerte sich im Vergleich zum Jahr 2025 um 24 ha. Trotz einiger sehr heißen Tage konnten die Landwirte mit 940 t fast 280 t Erdbeeren mehr ernten als im Vorjahr. Auch der Ertrag stieg von 53,6 Dezitonnen pro Hektar im Jahr 2025 auf 64,4 Dezitonnen pro Hektar.
Kontinuierlicher Rückgang der Anbauflächen im Gewächshaus und unter Folie
Seit 2022 verringert sich die Anbaufläche für Erdbeeren im geschützten Anbau, das heißt in Gewächshäusern oder unter vergleichbaren hohen begehbaren Schutzabdeckungen, stetig. Im Vorjahr betrug die Anbaufläche noch knapp 19 ha. Dieses Jahr sank die Anbaufläche auf etwas mehr als 16 ha. Auch der Ertrag sank von 158,1 Dezitonnen pro Hektar auf 139,4 Dezitonnen pro Hektar. Aufgrund der gesunkenen Anbaufläche und des schlechteren Ertrags verringerte sich die Erntemenge von 300 t im Jahr 2025 auf weniger als 230 t.