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Belgischer Kartoffelexport bleibt stärker innerhalb Europas

Die Exporte belgischer Kartoffeln und Pommes frites gingen 2025 um 3 % auf 3,37 Mio t zurück, berichtet der flämische Agrarnachrichtendienst VILT. Der Absatz außerhalb Europas nimmt demnach ab.

viele Kartoffeln mit Erdresten

Während 2021 noch die Hälfte der belgischen Exporte von Kartoffelerzeugnissen innerhalb der Europäischen Union verblieb, waren es 2025 bereits mehr als 60 %. Belgien verliert hierdurch strukturell Marktanteile auf einigen wichtigen Überseemärkten, etwa in Brasilien und im Vereinigten Königreich. Seit 2021 stiegen die belgischen Exporte in Länder der Europäischen Union um fast 400.000 t, während die Ausfuhren in Drittländer um etwa 149.000 t zurückgingen. Frankreich ist dabei der wichtigste Absatzmarkt für Pommes frites und andere Kartoffelerzeugnisse, so VILT. 

Belgische Unternehmen lieferten im vergangenen Jahr 652.811 t Kartoffelerzeugnisse nach Frankreich, was 20 % der gesamten belgischen Exporte entspricht. Innerhalb von fünf Jahren nahm der Export nach Frankreich um 37 % zu. Mit einem Anstieg von fast 40 % ist die Niederlande relativ betrachtet ein noch stärker wachsender Markt. Mit einer Abnahme von 402.505 t waren die Niederlande im vergangenen Jahr nach Frankreich und dem Vereinigten Königreich der drittgrößte Abnehmer. Danach folgen Spanien, Deutschland, die Vereinigten Staaten und Italien.

Neben den Kartoffelerzeugnissen ging auch der belgische Export von Speisekartoffeln zurück. 2025 belief sich die Ausfuhr auf 866.879 t und lag damit 7,2 % unter dem Wert von 2024. Dieser Rückgang hatte bereits im Vorjahr begonnen. Die Niederlande sind der größte Abnehmer und hatten im vergangenen Jahr einen Anteil von 58,5 % an den belgischen Exporten von Speisekartoffeln.