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Belgische Äpfel erhalten erstmals Zugang zum chinesischen Apfelmarkt

Nach jahrelangen Verhandlungen zwischen den belgischen und chinesischen Lebensmittelbehörden erhalten belgische Äpfel ein neues Exportziel. China wird seinen riesigen Markt erstmals für belgische Äpfel öffnen. Darüber berichtete der flämische Agrarnachrichtendienst vilt.be.

Äpfel in Verpackungsanlage

Die ersten Exporte werden allerdings frühestens in der nächsten Anbausaison erwartet. Vor sieben Jahren wurden auf Wunsch des belgischen Obstsektors intensive Verhandlungen zwischen der Föderalen Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette (FAVV) und der chinesischen General Administration of Customs (GACC) über den Export belgischer Äpfel aufgenommen. Mit der Unterzeichnung des Protokolls, das die phytosanitären Bedingungen festlegt, sind diese Verhandlungen nun offiziell abgeschlossen. 

„Dieses historische Abkommen ist eine ausgezeichnete Nachricht für unsere Bauern und unseren Obstsektor. China ist ein riesiger Markt, deshalb arbeite ich seit Jahren gemeinsam mit meiner Verwaltung daran, dort konkrete Absatzmöglichkeiten zu schaffen“, erklärte Landwirtschaftsminister David Clarinval. „Ich gratuliere dem FAVV zu seiner Arbeit und ermutige den Sektor, sich schon jetzt darauf vorzubereiten, diese Chance zu nutzen.“ 

Die Obstbranche zeigt sich begeistert über diese Möglichkeit. „Wir sind darüber überglücklich“, sagte Luc Vanoirbeek vom Verband der Belgischen Gartenbaugenossenschaften (VBT). Gleichzeitig betonte er, dass die eigentliche Arbeit jetzt erst beginne. „Wir haben nun unser Eintrittsticket, aber wir können noch nicht einfach Container voller Äpfel nach China schicken. Wir müssen zuerst prüfen, wie wir diesen Markt am besten angehen und weiter ausbauen.“

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