Laut BelOrta entspricht dieser Rückgang dem Trend der vergangenen Jahre. Die Anbaufläche werde in diesem Jahr um 4 % sinken. In der Umfrage, auf die sich VILT bezieht, erklärten rund 80 Erzeuger, dass sie 2026 aufhören wollen. Etwa die Hälfte davon sind Gemüse-, die andere Hälfte Obstproduzenten. BelOrta führt dies vor allem auf Betriebe zurück, deren Inhaber das Rentenalter erreichen und keinen Nachfolger haben. Bei einigen Nischenkulturen, etwa Blattgemüse im Gewächshaus, kann dies jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Liefermengen haben. So erwartet die Genossenschaft bei Spinat einen Rückgang von 62 % und bei Rucola sogar von 82 %. Insgesamt fällt der Rückgang der bewirtschafteten Fläche dem Bericht zufolge jedoch moderater aus. Bei Gemüse sinkt die Fläche für Gewächshauskulturen (ohne Beleuchtung) um 4,8 %. Im Freilandgemüsebau wird ein Minus von 2,7 % erwartet. Auch im Kernobstanbau gibt es laut VILT einen leichten Rückgang: Die Fläche für Apfel- und Birnenanbau schrumpft um 4 %. Bei Stein- und Beerenobst rechnet man in diesem Jahr mit einem Rückgang von 6 %.