Wie der Agrar-Generalsekretär, Manuel Gómez, erklärte, könnten sich diese Zahlen im Laufe der Saison aber aufgrund von Wetterbedingungen oder möglichem Schädlingsbefall noch verändern.
Nach Sorten entfallen 1,4 Mio t ( + 12,4 %) auf Orangen, was einem Anteil von 67 % an der Gesamtproduktion von Andalusien entspricht. Bei Mandarinen werden 557.000 t (+12,2 %) erwartet, 26 % der Gesamtmenge. Es folgen Zitronen mit 87.000 t (+18,5 %), Grapefruits und andere Zitrusfrüchte mit rund 50.800 t
Nach Provinzen sieht die Schätzung wie folgt aus: Almería 192.778 t (+2,2 %), Cádiz 42.881 t (+25 %), Córdoba 342.677 t (+32,8 %), Granada 13.132 t (+148 %), Huelva 541.426 t (+4,2 %), Málaga 103.452 t (+26,3 %) und Sevilla 877.803 t (+11,4 %).
Weiter führte er aus: „Gemäß der Schätzung macht die andalusische Zitrusernte 37 % der gesamten spanischen Zitrusproduktion aus. Obwohl diese mit erwarteten 5,74 Mio t nur einen Anstieg von 1,1 % verzeichnet, ist die Zuwachs in Andalusien deutlich höher. Nach Sorten werden auf andalusische Orangen 50,5 % der nationalen Gesamtproduktion entfallen, 30,7 % auf Mandarinen, 8,8 % auf Zitronen und 35,2 % auf Grapefruits.
In Bezug auf die Vermarktung erklärte der Generalsekretär, dass seit dem Jahr 2000 ein positiver Trend beim Wert der Zitrusfrüchte zu beobachten sei: „Der Umsatz von andalusischen Zitrusfrüchten erreichte in 2025 1,073 Mrd Euro. Davon entfielen auf den Export von September 2025 bis Juni 2026 239 Mio Euro. Nach Sorten lagen Orangen mit 165.000 t und 145 Mio Euro auf dem ersten Platz, gefolgt von Mandarinen mit 41.000 t und 52 Mio Euro und Zitronen mit 21.000 t und 36 Mio Euro.“