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AMI: Weiterhin enge Marktversorgung bei Tomaten

Während in anderen Jahren bis in den Herbst hinein auf ein reichliches Angebot an Tomaten zurückgegriffen werden konnte, wirken in diesem Jahr die Folgen der langanhaltenden Sommerhitze weiter nach. So wurden Tomaten im September seltener im Lebensmitteleinzelhandel beworben. 

Rote und noch unreife grüne Tomaten hängen an Pflanzen im Gewächshaus.
© FH-Magazin, nsc

Laut AMI-Aktionspreisen im LEH wurden Tomaten im September dieses Jahres (36. bis 40. Kalenderwoche) insgesamt 158-mal in Angebotsaktionen des Lebensmitteleinzelhandels beworben. Das entspricht einem Rückgang von 34 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hohe Temperaturen von über 30 Grad Celsius haben die Bestäubung sowie den Fruchtansatz in den Anbauregionen im In- und Ausland beeinträchtigt und zu geringeren Erträgen geführt. Über Wochen hinweg konnte auf der Angebotsseite nicht aus dem Vollen geschöpft werden. Im Gegenteil: Der Markt war knapp mit Tomaten versorgt, und die Preise lagen zeitweise auf sehr hohem Niveau. Teilweise konnten die Lieferverpflichtungen gegenüber dem Handel nur knapp erfüllt werden.

Zum Monatswechsel zieht die Nachfrage nur mäßig an, wenngleich die Zahl der Werbeaktionen in der 40. Kalenderwoche deutlich gestiegen ist. Mit 37 Werbeaktionen wird erstmals wieder das Vorjahresniveau erreicht. Rispentomaten werden 3-mal zu Preisen zwischen 2 Euro/kg und 2,99 Euro/kg beworben. Mini-Rispentomaten werden am Point of Sale 9-mal zu Preisen zwischen 2,79 Euro/kg und 4,97 Euro/kg angeboten. Das Angebot fällt nach wie vor schmaler aus als in den Vorjahren, auch wenn sich die Preise an den Veilingen im Benelux-Raum inzwischen wieder auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. AMI