Der Umsatz legt aufgrund des gestiegenen Preisniveaus um drei Prozent zu.
Frisches Obst entwickelt sich mit einem Absatzplus von fünf Prozent überdurchschnittlich und trägt maßgeblich zum Gesamtergebnis bei. Auch das Umsatzergebnis fällt positiv aus (+2 %), obwohl die bezahlten Kilopreise um zwei Prozent gesunken sind. Treiber der positiven Absatzentwicklung ist insbesondere Steinobst (+21 %), welches die Verluste aus dem Vorjahr wieder wettmacht. Auch Beerenobst verzeichnet ein kräftiges Absatzwachstum von 22 %, überproportional getrieben durch Heidelbeeren. Bei Melonen zeigt sich ebenfalls eine gestiegene Nachfrage (+7 % Absatz), wozu die hochsommerlichen Temperaturen in der ersten Monatshälfte beigetragen haben. Rückläufig entwickeln sich hingegen Exoten (-15 %), Bananen (-8 %) und Trauben (-6%), wobei Letztere bei zusätzlich gesunkenen Kilopreisen besonders stark im Umsatz einbüßen.
Frisches Gemüse verliert drei Prozent im Absatz, kann jedoch durch ein um fünf Prozent gestiegenes Preisniveau einen Umsatzzuwachs erzielen (+2 %). Besonders starke Mengeneinbußen sind bei Salat/Blattgemüse (-9 %) zu beobachten, das jedoch durch deutlich höhere Kilopreise noch ein Umsatzplus von sieben Prozent erreicht. Auch Fruchtgemüse verliert vier Prozent im Absatz, wobei Tomaten mit minus neun Prozent überproportional betroffen sind. Die gestiegenen Kilopreise (+11 %) führen hier dennoch zu einem leichten Umsatzplus. Zwiebelgemüse entwickelt sich in der Menge nahezu stabil (-1 %), während Wurzelgemüse bei um neun Prozent gestiegenen bezahlten Preisen an Menge verliert (-3 %).
Für frische Kartoffeln ist der Trend der rückläufigen Kilopreise im August 2026 gestoppt, und das Preisniveau zieht wieder deutlich an (+14 %). Dadurch wird trotz starker Mengeneinbußen noch ein Umsatzwachstum von sechs Prozent realisiert.