Die Kategorie schloss den Monat mit einem Umsatzrückgang von 0,4 % ab und bewegt sich damit in einem stagnierenden Marktumfeld. Im Vergleich zum Food-Gesamtmarkt (+0,4 %) entwickelt sie sich somit unterproportional. Die Umsatzschwäche ist klar preisgetrieben: Das durchschnittliche Preisniveau sank um 1,6 %, während die Absatzmengen im Jahresvergleich um 1,2 % zulegen konnten. Es handelt sich daher um einen preisinduzierten und nicht um einen mengenseitigen Rückgang. Besonders im Obstbereich zeigte sich im Februar eine breit angelegte Schwächephase. Mengen, Umsätze und Preise
lagen allesamt unter dem Vorjahresniveau (Menge -2,1 %, Umsatz -3,7%). Besonders deutlich waren die Einbußen im Segment Beerenobst. Nach einem stabilen Januar kam es im Februar zu starken zweistelligen Rückgängen: Die Umsätze gingen um 14,3 % zurück, die Absatzmengen sogar um 25,1 %. Trotz eines deutlichen Preisanstiegs von 14,4 % konnte die geringere Nachfrage nicht kompensiert werden.
Im Gegensatz zu den Beeren setzt das Segment der exotischen Früchte seinen positiven Trend fort. Ananas verzeichnete im Februar ein kräftiges Mengenwachstum von 25,6 %, liegt jedoch weiterhin
knapp unter dem Niveau vom Februar 2024. Avocados entwickelten sich ebenfalls positiv und erzielten ein Plus von zehn Prozent in der Menge sowie 14,7 % im Umsatz.
Während Obst insgesamt schwächer performt, zeigte sich Frischgemüse im Februar deutlich robuster. Die Absatzmengen stiegen um 1,3 %, der Umsatz um 4 % und das Preisniveau um 2,7 %. Besonders Kohlgemüse – vor allem Brokkoli und Blumenkohl – trugen mit einem Plus von 4,7 % zu dieser Entwicklung bei. Auch das Zwiebelgemüse zeigte eine dynamische Entwicklung und legte um 11,4 % zu. Bei Fruchtgemüse dagegen sank die Absatzmenge um 3,9 %, vor allem bedingt durch rückläufige Tomatenmengen (-4 %), insbesondere bei größeren Kalibern. Dank eines um 10,5 % höheren Preisniveaus konnte Fruchtgemüse trotz Mengenverlusten ein Umsatzwachstum von 6,2 % erzielen.
Die Warengruppe Frische Kartoffeln zeigt sich mengenmäßig klar im Plus und wuchs im Februar um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, in dem noch Rückgänge zu verzeichnen waren. Der gezahlte Preis liegt weiterhin unter dem Niveau von Februar 2024 und setzt seinen Abwärtstrend in Februar 2025 und Februar 2026 fort. Dieser deutliche Preisrückgang führt letztlich zu einem Umsatzverlust von 10,8 %.