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Weniger Spargel aus dem Ausland

In der allmählich anlaufenden Spargelsaison wird die Nachfrage nach dem beliebten Stangengemüse auch dieses Jahr nicht allein durch den heimischen Anbau bedient werden können.

Spargelstangen mit Kartoffeln auf einem Brett
© AdobeStock

Wie das Statistische Landesamt nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik mitteilt, importierte Baden-Württemberg 2025 insgesamt rund 2.900 t frischen oder gekühlten Spargel im Wert von rund 17,9 Mio Euro aus dem Ausland. Unter der Annahme, dass der eingeführte Spargel gleichmäßig auf die baden-württembergische Bevölkerung aufgeteilt wurde, waren das mit 256 g ungefähr ein gutes halbes Pfund pro Kopf. Gegenüber dem Vorjahr ist die Einfuhrmenge um rund 640 t bzw. 18,3 % gesunken. So hatte Baden-Württemberg 2024 noch gut 3.500 t importiert, was damals einer eingeführten Menge von sogar 313 g pro Kopf entsprach.

Der Großteil des importierten Spargels kam im Jahr 2025 mit einem Anteil von 52,1 % aus Spanien (1.500 t). Weitere Herkunftsländer waren mit großem Abstand Mexiko (430 t), Italien (300 t) und Peru (250 t).

Erwartungsgemäß wurde der meiste Spargel von März bis Juni importiert: 87,8 % des gesamten baden-württembergischen Spargelimports 2025 entfielen auf diesen Zeitraum.

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