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Weltweiter Pilzanbau immer größer angelegt und zunehmend automatisiert

Pilzzüchter weltweit erweitern ihre Betriebe und setzen auf Automatisierung, da in vielen Regionen die Nachfrage stagniert, Arbeitskräftemangel herrscht und der Druck zur Nachhaltigkeit zunimmt, berichtet Rabobank. 

Mehrere braune Champignon-Pilze mit weißen Stielen wachsen in dunkler Erde in einem Holzbehälter.
© barmalini/AdobeStock

Die weltweite Pilzproduktion und der Verbrauch bleiben relativ stabil, obwohl es zwischen den Ländern und Pilzarten erhebliche Unterschiede gibt. Chinas Produktion und Wachstumsrate für eine vielfältige Palette von Pilzen seien beispiellos, während die Produktion von gewöhnlichen Champignons (Agaricus) in den Niederlanden, den USA und Australien zurückgehe.

Der Pilzanbau konsolidiere sich zu weniger – aber größeren – Betrieben, um Qualität, Konsistenz und Kosteneffizienz zu verbessern. Die Automatisierung, insbesondere die robotergestützte Ernte, schreite aufgrund von Arbeitskräftemangel und Kostendruck rasch voran, wobei die technologische Reife sich der kommerziellen Machbarkeit nähere.

Auch Nachhaltigkeitsanforderungen treiben den Wandel hin zu größeren Unternehmen voran. Ein zentrales Nachhaltigkeitsproblem in der Pilzindustrie betrifft den Torf, der in der Aufzuchterde für gezüchtete Agaricus-Pilze verwendet wird. Lebenszyklusanalysen könnten es Erzeugern und Lieferanten ermöglichen, Veränderungen bei den Anbaumethoden zu antizipieren und sich entsprechend anzupassen.

Da die Pilzindustrie mit einem stagnierenden Markt, strengeren Nachhaltigkeitsanforderungen und Herausforderungen im Bereich der Arbeitskräfte konfrontiert sei, vollziehe sie einen Wandel hin zu einer stärkeren Konsolidierung mit mehr vertikaler Integration und Automatisierung. Eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb der Branche könnte dazu beitragen, den Konsum anzukurbeln und Nachhaltigkeitsbemühungen zu beschleunigen.

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