Das Ranking bewertet verschiedene Indikatoren, darunter das akademische Ansehen, wissenschaftliche Veröffentlichungen, das internationale Forschungsnetzwerk sowie den Ruf der Absolventen bei Arbeitgebern.
Wie die Universität mitteilt, habe sie sich in den vergangenen beiden Jahren ein enges Rennen mit der Universität Göttingen geliefert und nun wieder die Spitzenposition erreicht. „Es ist schön, wieder an der Spitze zu stehen. Die letzten Jahre haben aber gezeigt, dass die Spitzengruppe näher zusammengerückt ist. Wir werden daher in unseren Bestrebungen, uns neuen Gegebenheiten und Trends anzupassen, nicht nachlassen“, wird Dekan Ralf Vögele zitiert.
Nach Angaben des Rankings entfallen im Bereich Agrar- und Forstwissenschaften, der auch die Food Sciences umfasst, 50 % der Bewertung auf das akademische Ansehen. Weitere Kriterien sind Zitationen einzelner Veröffentlichungen (15 %), der H-Index als Kennzahl für das Ansehen einzelner Personen in Fachkreisen (15 %), das internationale Forschungsnetzwerk (10 %) sowie der Ruf der Absolventen bei Arbeitgebern (10 %). Insgesamt wurden in diesem Jahr 55 Fächer an mehr als 1.900 Universitäten untersucht.
Im europäischen Vergleich werden unter anderem die Wageningen University & Research, die Swedish University of Agricultural Sciences, die Norwegian University of Life Sciences sowie L’Institut Agro in den Top Ten geführt. Mit diesen Einrichtungen ist die Universität Hohenheim nach eigenen Angaben über Netzwerke wie die European Bioeconomy University (EBU) und die EuroLeague of Life Sciences Universities (ELLS) verbunden.