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Über 1.000 Betriebe setzen auf FIN - Freiwilliges QS-Nachhaltigkeitsmodul etabliert sich

Das Angebot der Freiwilligen Inspektion Nachhaltigkeit (FIN) der QS Qualität und Sicherheit GmbH (QS) erreicht einen wichtigen Meilenstein: Über 1.000 Betriebe aus der Obst-, Gemüse- und Kartoffelbranche haben sich für eine Teilnahme am Nachhaltigkeitsmodul angemeldet.

Symbol einer stilisierten Weltkugel mit grünem Häkchen, im Hintergrund Mohn- und Kornblumen auf einer Wiese
© QS Qualität und Sicherheit GmbH

Die Entwicklung zeigt laut QS, dass der Bedarf nach einer praxisnahen, transparenten und gleichzeitig freiwilligen Lösung zur Dokumentation von Nachhaltigkeitsleistungen in der Branche groß ist.

Seit der Einführung von FIN Anfang 2024 können Erzeuger, Handelsunternehmen sowie Unternehmen der Be- und Verarbeitung ihr Nachhaltigkeitsengagement im Rahmen eines QS-Audits überprüfen lassen und mit einem FIN-Zertifikat belegen. Die steigende Zahl teilnehmender Betriebe verdeutliche die hohe Akzeptanz der verschiedenen FIN-Module entlang der Wertschöpfungskette.

„Die Anmeldung dieser großen Anzahl an Betrieben bestätigt, dass wir mit FIN den Bedarf der Branche getroffen haben“, sagt Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der QS Qualität und Sicherheit GmbH. „Viele Unternehmen setzen bereits heute zahlreiche Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit um. Mit FIN bieten wir ihnen eine Möglichkeit, diese Aktivitäten nachvollziehbar, überprüfbar und transparent zu
dokumentieren. Gleichzeitig bleibt die Teilnahme freiwillig und orientiert sich konsequent an den Erfordernissen der Praxis.“

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von FIN sei die einfache Integration in bestehende QS-Prozesse. Die Inspektionen können im Rahmen regulärer QS- bzw. QS-GAP-Audits durchgeführt werden. Für die Unternehmen entstehe dadurch nur ein geringer zusätzlicher Aufwand. Die Anforderungen wurden gemeinsam mit Experten und Praktikern aufgesetzt und werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Darüber hinaus schaffe FIN eine belastbare Grundlage, um Nachhaltigkeitsmaßnahmen strukturiert zu erfassen und deren Umsetzung gegenüber Kunden, Handelspartnern oder weiteren Marktteilnehmern
nachvollziehbar nachzuweisen. Die unabhängige Überprüfung sorge für Transparenz und ermögliche eine valide Messbarkeit des Nachhaltigkeitsengagements auf Betriebsebene.

Aktuell umfasse FIN die Handlungsfelder Biodiversität und Wassereffizienz für Erzeugerbetriebe sowie das Handlungsfeld Nachhaltigkeitsmanagement für Handelsunternehmen.