Südafrika wird nun voraussichtlich 49,4 Mio Kartons ausführen – fast 4 Mio Kartons mehr als in der ersten Schätzung angenommen. Nach einer Sitzung ihrer Fokusgruppe für Zitronensorten erklärte die CGA, dass die Anpassung größtenteils auf günstige Anbaubedingungen in den wichtigsten Anbaugebieten zurückzuführen sei.
„Obwohl die Saison später als üblich begann, haben drei bedeutende Kaltfronten die Farbentwicklung der Früchte beschleunigt und so zu einer besseren Exportreife beigetragen“, erklärte die CGA. „Erhöhte Niederschlagsmengen in vielen Zitronenanbaugebieten haben zu einer positiven Wachstumskurve geführt, was größere Fruchtgrößen begünstigte und letztlich zu höheren Kartonmengen führte.“
Der Verband betonte, dass eine enge Koordination, effektive Kommunikation und logistische Kapazitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette dazu beitragen werden, die gestiegenen Mengen zu bewältigen.
„Diese Bemühungen zielen darauf ab, eine stetige und stabile Versorgung der globalen Märkte mit Obst sicherzustellen und zu jedem Zeitpunkt ein Unter- oder Überangebot zu verhindern.
Die Ernteaktivitäten konzentrieren sich weiterhin auf Schlüsselregionen, wobei Senwes, Patensie und das Boland derzeit den Großteil der noch zu erntenden Mengen ausmachen. Zu den Regionen, die die deutlichsten Anstiege bei ihren Prognosen verzeichnen, gehören Letsitele in Limpopo und das Sunday’s River Valley im Ostkap.
„Trotz höherer Gesamtmengen deutet die aktualisierte Prognose auf eine Verschiebung des saisonalen Profils hin“, stellte die CGA fest. „Es wird erwartet, dass die Zitronensaison abrupter als gewöhnlich endet, mit einem spürbaren Rückgang der Erntemenge um Mitte Juli, anstatt eines allmählichen Abklingens.“
Die CGA bestätigte zudem, dass die Fruchtqualität für diese Saison weiterhin „ausgezeichnet“ ist, was Südafrikas Ruf als zuverlässiger Lieferant hochwertiger Zitrusfrüchte für internationale Märkte untermauert.