Wer bewusst einkauft und kreativ kocht, kann nicht nur Geld sparen, sondern auch das Beste aus der kurzen Spargelsaison herausholen. Denn Spargel ist kein Luxusprodukt, sondern ein gesundes Lebensmittel für jede(n).
Ob weiß, grün oder violett, dick oder dünn, geschält oder ungeschält, oder einfach als Stangenstücke, die als „Bruchspargel“ meist etwas günstiger zu haben sind – das Spektrum an Sortierungen und Qualitäten ist groß. Und damit auch die Möglichkeiten, beim Spargeleinkauf zu sparen.
Stangen mit kleinen Krümmungen oder Farbabweichungen schmecken genauso gut wie „perfekter“ Spargel. Sie sind aber oft günstiger und reduzieren die Lebensmittelverschwendung, da sie noch verzehrt anstatt weggeworfen werden. Auch ungeschälter Spargel ist häufig günstiger als geschälter. Das Schälen in der eigenen Küche lohnt sich aber, denn die Schalen lassen sich sehr gut weiterverwenden, etwa für aromatische Suppen oder Fonds.
Gut fürs Klima: Spargel aus der Region
Regionaler Spargel aus Deutschland ist saisonal verfügbar, frisch und seinen Preis wert. Von Schleswig-Holstein bis Bayern sind Spargelanbaugebiete über ganz Deutschland verteilt – mit regionalen Schwerpunkten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, entlang der Rheinebene und Bayern. Spargel aus der Region ist immer die bessere Wahl. Denn nach dem Stechen verlieren die empfindlichen Stangen schnell an Frische und werden schnell trocken, wenn sie lange liegen. Kurze Transportwege garantieren Frische und schonen noch dazu die Umwelt.
Die Spargelsaison ist kurz – doch mit den richtigen Methoden lässt sich der Genuss verlängern. Die einfachste Möglichkeit ist das Tiefkühlen. Einfach den Spargel schälen, roh einfrieren und später ohne Auftauen direkt verarbeiten. Geschmack und Nährstoffe bleiben auf diese Weise weitgehend erhalten. Ob frisch, eingefroren oder eingekocht – Spargel aus regionalem Anbau ist vielseitig, nachhaltig und für viele Budgets geeignet.