Frisches Gemüse entwickelte sich dem Verband zufolge jedoch wertmäßig am besten, wie aus den Zolldaten hervorgeht, die vom Ministerium für Wirtschaft, Handel und Unternehmen veröffentlicht und von FEPEX ausgewertet wurden. Im Januar sank demnach das exportierte Gemüsevolumen um 8 % auf 616.329 t, während der Wert um 4,5 % auf über 1,163 Mrd Euro anstieg. Besonders starke Rückgänge im Volumen gab es bei Paprika (-15 % auf 92.886 t) und Gurken (-18 % auf 89.429 t). Tomaten und Salat verzeichneten ebenfalls Rückgänge, jedoch in geringerem Ausmaß.
Bei Obst sank das Exportvolumen insgesamt um 9 % auf 523.463 t, während der Wert um 5 % auf 788,5 Mio Euro zurückging. Innerhalb dieser Gruppe entfiel ein großer Teil des Rückgangs auf Zitrusfrüchte. So verringerte sich das Exportvolumen von Orangen im Januar 2026 um 10 % auf 179.449 t, während der Wert ebenfalls um 5 % auf 170 Mio Euro sank. Auch Mandarinen gingen zurück: -13 % im Volumen auf 170.145 t und -3 % im Wert auf 256 Mio Euro. Im Gegensatz dazu konnten Kakis, wenn auch bei deutlich geringeren Mengen, zulegen: Das Exportvolumen stieg um 42 % auf 23.431 t und der Wert erhöhte sich um 27 % auf 34,1 Mio Euro.