Die Veranstaltung brachte Unternehmer und Vertreter des Agrarsektors aus Murcia und Almería, Institutionen sowie Partnerorganisationen zusammen. Sie diente dazu, die aktuelle Situation der Obst- und Gemüseproduktion sowie des Exports zu analysieren, die Zusammenarbeit zwischen den benachbarten Regionen zu würdigen und herausragende Persönlichkeiten der Branche auszuzeichnen. Bemerkenswert war die starke institutionelle und politische Beteiligung. Anwesend waren u.a. der Präsident der Region Murcia, Fernando López Miras, der andalusische Agrarminister Ramón Fernández-Pacheco, der Landwirtschaftsminister der Region Murcia, Joaquín Buendía sowie der Bürgermeister von Pulpí, Juan Pedro García und der Präsident von FEPEX, Cecilio Peregrín.
Mehr Synergien erzielen
Der Präsident von Proexport, Mariano Zapata, betonte die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit sowie die Notwendigkeit, dass Unternehmen, Landwirte, Agrarverbände, Verwaltungen und die Lebensmittelindustrie stärker Hand in Hand arbeiten, um ein Produktionsmodell zu verteidigen, das Arbeitsplätze, Wohlstand, gesunde Lebensmittel und Zukunftsaussichten schafft. „Unsere landwirtschaftlichen Kampagnen sollten nicht als gegenseitige Bedrohung betrachtet werden, sondern als Chance. Wenn Murcia und Almería zusammenarbeiten, gewinnt der gesamte Sektor. Und wenn der Sektor geeint auftritt, gewinnt Spanien auf den internationalen Märkten“, erklärte er. Zudem bezeichnete Zapata den Erhalt und die Verteidigung des Wassertransfers Tajo-Segura als „strukturelle Notwendigkeit“. „Ohne Wasser gibt es keine Landwirtschaft, ohne Landwirtschaft keine Arbeitsplätze und ohne Arbeitsplätze keinen territorialen Zusammenhalt“, betonte er. Im Einklang mit den Positionen von FEPEX erinnerte Zapata daran, dass die Prioritäten für 2026 in der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, der Verbesserung der Produktionsbedingungen und einer stärkeren Verteidigung der europäischen Erzeuger in Brüssel sowie auf den internationalen Märkten liegen müssten.