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Seegüterumschlag: Mehr frisches Obst und Gemüse in deutschen Häfen

Der Güterumschlag in den deutschen Seehäfen ist im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 3,8 % gestiegen. Wie aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht, nahm der Empfang von „anderem frischen Obst und Gemüse“ (NST7-014), einer Untergruppe der „Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ (NST7-01), deutlich zu. 

Eine Aufnahme des Containerterminals Burkhardkai von oben.
© HHLA / Martin Elsen

Die Menge erhöhte sich von 668.143 t im Jahr 2024 auf 797.827 t (+129.684 t). Der Versand blieb dagegen nahezu konstant und stieg leicht von 323.096 t auf 327.914 t.

Der Seegüterumschlag mit Kartoffeln (NST7-012) entwickelte sich 2025 unterschiedlich: Während der Empfang von 18.270 t auf 16.448 t sank, stieg der Versand deutlich von 6.315 t auf 21.457 t.

Insgesamt wurden in den deutschen Seehäfen 284,4 Mio t Güter umgeschlagen (2024: 273,9 Mio t). Während der Güterempfang aus dem Ausland im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 % auf 171,1 Mio t wuchs, stieg der Güterversand ins Ausland lediglich um 0,5 % auf 103,7 Mio t. Der innerdeutsche Verkehr machte trotz eines Zuwachses von 15,7 % auf 9,6 Mio t nur einen geringen Teil des gesamten Güterumschlags aus.

Der umschlagstärkste deutsche Seehafen war auch im Jahr 2025 Hamburg mit 99,8 Mio t (+2,9 % zum Vorjahr), gefolgt von Bremerhaven (46,9 Mio t; +10,4 %), Wilhelmshaven (35,5 Mio t; +2,7 %), Rostock (24,9 Mio t; +7,2 %) und Lübeck (15,8 Mio t; −0,4 %).
 

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