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Schweiz: Nützlinge erkennen und fördern

Marienkäfer, Blattlauslöwen und andere nützliche Insekten spielen in der Landwirtschaft eine bedeutende Rolle. Sie halten Schädlingspopulationen in Schach. Aktualisierte Merkblätter zeigen ihre Lebensweise und wie sie gestärkt werden, so Agroscope.

Sechs verschiedene Nützlinge: Marienkäfer, Wanzenart, grüne Florfliege, braune Wanze, Schlupfwespe und Schwebfliege auf Blättern und Blume
© Agroscope

Florfliegen, Marienkäfer, Schwebfliegen vertilgen als Larven unzählige Schädlinge. So ernähren sich bspw. Marienkäfer hauptsächlich von Blattläusen, bis zu mehreren Dutzenden pro Tag. Über die durchschnittliche Lebensdauer frisst ein Marienkäfer über 1.000 Blattläuse. Oder die Larve der räuberischen Florfliege kann in einer Stunde 30 bis 50 Rote Spinnen vernichten.

Die neu aufgelegten Merkblätter zeigen die Besonderheiten der einzelnen Nützlinge und präsentieren mit ausgewählten Bildern ihre Erkennungsmerkmale und Lebensweise. Eine gezielte Förderung durch Hecken oder andere natürliche Biotope ermöglichen die Schaffung von geeigneten Rückzugsorten für die Überwinterung. Solche Reservoirs ermöglichen es den Nützlingen, die umliegenden Kulturen zu besiedeln. Zudem stärken schonende Maßnahmen die Populationen der Nützlinge.