Rijk Zwaan erzielt stabiles Wachstum
Rijk Zwaan konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025/26 um 7,5 % steigern und erzielte damit einen Jahresnettoumsatz von 735 Mio Euro. Das Wachstum zeigte sich dem Unternehmen zufolge in nahezu allen Regionen und Kulturen, in denen das Unternehmen aktiv ist.
Der Nettogewinn belief sich auf 90 Mio Euro (2024/25: 68 Mio Euro).
„Stabilität ist ein wesentliches Merkmal unserer Unternehmensführung“, sagt Ben Tax, Vorstandsmitglied von Rijk Zwaan. „Unser wichtigstes Ziel ist es, unseren Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz fürs Leben zu bieten. Finanzielle Stabilität spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sie ermöglicht es uns, weiterhin in unsere Mitarbeitenden, in Innovationen und in nachhaltige Lösungen für die weltweite Lebensmittelversorgung zu investieren.“
Innovation mit Wirkung
Forschung und Innovation stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten von Rijk Zwaan. Durch kontinuierliche Investitionen in die Züchtung entwickelt das Unternehmen Obst- und Gemüsesorten, die Herausforderungen wie dem Klimawandel, Schädlingen und Krankheiten besser standhalten und gleichzeitig den Erwartungen der Verbraucher entsprechen.
Im vergangenen Geschäftsjahr hat Rijk Zwaan verschiedene neue Konzepte auf den Markt gebracht. Dazu zählen blattlausresistente Eisbergsalatsorten, für die mechanisierte Ernte und Verarbeitung optimierte Kohlsorten sowie die „Candy Ball“-Wassermelonen mit einem Gewicht von ein bis zwei Kilogramm. Ihre handliche Größe entspricht dem Wunsch vieler Verbraucher nach mehr Komfort. Diese Beispiele zeigen, wie Rijk Zwaan auf Anforderungen entlang der gesamten Frische-Wertschöpfungskette eingeht: von nachhaltigeren Anbaumethoden und effizienteren Verarbeitungsprozessen bis hin zu Produkten, die den Bedürfnissen der Verbraucherinnen und Verbraucher entsprechen.
Ausbau des weltweiten Netzwerks
Rijk Zwaan baue sein internationales Netzwerk weiter aus, um nah an seinen Kunden zu sein und Entwicklungen in den Märkten frühzeitig aufzugreifen. In Brasilien hat das Unternehmen eine neue Züchtungsstation eröffnet, in der Sorten für tropische und subtropische Klimabedingungen entwickelt werden. Auch in Südkorea baue Rijk Zwaan seine Präsenz aus: Mit einer neuen Niederlassung kann das Unternehmen den dortigen Markt noch gezielter betreuen. In den Niederlanden wurde zudem das Trial Centre Open Field eröffnet. Hier können Kunden und Partner neue Sorten und Anbaukonzepte für Freilandkulturen wie Salate, Kohlarten und Porree unter praxisnahen Bedingungen kennenlernen und erleben.
Mit diesen Investitionen stärke Rijk Zwaan sein weltweites Netzwerk, das sich über mehr als 100 Länder erstrecke und auf einer engen Zusammenarbeit mit Anbauern, Verarbeitungsunternehmen, Einzelhändlern und weiteren Partnern der Frische-Wertschöpfungskette basiere. Neben der persönlichen Präsenz vor Ort nutze das Unternehmen digitale Möglichkeiten, um Wissen innerhalb seines internationalen Netzwerks zu teilen und den Kontakt zu seinen Kunden weiter zu stärken. Dazu gehören die Bereitstellung von Kulturdaten für Anbauer, der Online-Verkauf von Saatgut in einer wachsenden Zahl von Ländern sowie der digitale Zugang zu technischem Fachwissen über E-Learning-Module.
Wachstum in unterschiedlichen Ländern bringe verschiedene Kulturen zusammen. Umso wichtiger sei die besondere Unternehmenskultur von Rijk Zwaan als verbindendes Element innerhalb der gesamten Organisation. Laut Ben Tax hat sie weltweit die gleiche Bedeutung.
Beitrag zur weltweiten Lebensmittelversorgung
Hunderte Millionen Menschen weltweit essen Gemüse, das aus Saatgut von Rijk Zwaan angebaut wird. Damit leiste das Unternehmen einen wichtigen Beitrag dazu, Verbraucher auf der ganzen Welt mit frischen und gesunden Produkten zu versorgen.
Angesichts geopolitischer Spannungen, sich verändernder Handelswege und logistischer Herausforderungen gewinne die Entwicklung zuverlässiger und zukunftsfähiger Lösungen für die Obst- und Gemüseproduktion weiter an Bedeutung. „Gerade in diesem dynamischen Umfeld möchten wir für Stabilität sorgen“, sagt Ben Tax. „Das tun wir gemeinsam mit unseren Kollegen sowie unseren Partnern auf der ganzen Welt. So schaffen wir gemeinsam mit unserem Saatgut auch künftig eine stabile Grundlage für die weltweite Lebensmittelversorgung.“