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QS-Rückstandsmonitoring: Seit 20 Jahren sicheres O+G dank verantwortungsbewusstem Pflanzenschutz

Mit der Einführung des QS-Rückstandsmonitorings im März 2005 hat QS ein starkes Kontrollsystem etabliert, das die Sicherheit von Obst, Gemüse und Kartoffeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet. Bis heute wurden mehr als 200.000 Proben analysiert, so QS.

Entwicklung der Probenanzahl
© QS Qualität und Sicherheit GmbH

Die RHG-Überschreitungsquote liege seit 2018 konstant unter 1 % – ein klares Zeichen für verantwortungsbewussten Pflanzenschutz im QS-System. „Das Rückstandsmonitoring ist ein zentraler Baustein für die Lebensmittelsicherheit. Es schafft Transparenz und Vertrauen – sowohl für die Branche als auch für Verbraucherinnen und Verbraucher“, betont Wilfried Kamphausen, Bereichsleiter Obst, Gemüse und Kartoffeln bei QS.

Für den Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 wurden 15.356 Proben aus 27 Herkunftsländern untersucht. In 99,32 % aller Proben wurden die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten. Die Überschreitungsquote liegt bei lediglich 0,68 %. „Angesichts fehlender regulärer Zulassungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, zeitaufwändiger Genehmigungsverfahren und zunehmender Extremwetterereignisse ist dieses Ergebnis besonders bemerkenswert. Es zeigt die hohe Professionalität und das Verantwortungsbewusstsein der Erzeugerbetriebe im QS-System“, so Kamphausen.

Im aktuellen Auswertungszeitraum wurden 1.334 Apfel-Proben ausgewertet, davon 1.165 aus Deutschland. Nur zwei Proben überschritten die gesetzlichen Grenzwerte. Die Auslastung der Rückstandshöchstgehalte war bei 95,6 % der gefundenen Wirkstoffe nicht größer als 20 %.
Ähnliche positive Ergebnisse zeigen sich bei Paprika und Kartoffeln: Von 421 untersuchten Paprika-Proben stammten 110 aus Deutschland, der größte Anteil mit 272 Proben aus den Niederlanden und 30 aus Belgien. Nur eine einzige Probe überschritt den gesetzlichen Grenzwert. Bei über 92,35 % der detektierten Wirkstoffe lag die RHG-Auslastung bei maximal 20 %

Im gleichen Zeitraum wurden auch 2.062 Kartoffel-Proben untersucht, 1.985 davon stammten aus Deutschland. Auch hier überschritten lediglich drei Proben die gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte, was einer RHG-Überschreitungsquote von 0,15 % entspricht. 70,51 % der Proben waren frei von Pflanzenschutzmittelrückständen. Über 96 % der detektierten Wirkstoffe lagen bei einer RHG-Auslastung von maximal 20 %. „Auch unsere Detailauswertungen bestätigen: Die QS-Betriebe setzen Pflanzenschutzmittel nach guter fachlicher Praxis ein – und das seit vielen Jahren“, erklärt Kamphausen.

Halle 20, Stand B31

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