Langsam machen sich die Spätfolgen der widrigen Witterung in Spanien und Italien vor einigen Wochen bemerkbar und die Warendecke bei Brokkoli wird dünner. Zum einen werden langsam Regenschäden sichtbar und zum anderen konnte teils während der zahlreichen Niederschläge nicht wie geplant nachgepflanzt werden, was sich nun bemerkbar macht und die Preise steigen lässt. An den deutschen Großmärkten kostete spanischer Brokkoli in der 11. Woche mit durchschnittlich 2,06 Euro/kg wieder 5 % mehr als noch in der Vorwoche. Das Preisniveau auf Verbraucherebene lag zuletzt auf vergleichbarer Höhe wie in der Vorjahreswoche.
Auch bei Brokkoli haben die zahlreichen Angebotsaktionen im vergangenen Monat die Nachfrage gepusht. In der 11. Woche setzte der LEH noch eine Schippe drauf, so dass nach 15 Aktionen in der Vorwoche in der 11. Woche 20-mal mit dem grünen Feinkohl geworben wurde. Konventioneller Brokkoli aus Spanien oder Italien wurde dabei im Schwerpunkt für 2,00 Euro/kg beworben. AMI