Um die Leistungsfähigkeit von Pfalzmarkt eG und seinen 90 Erzeuger-Betrieben zu verdeutlichen, ging es bei einem Rundgang über eine der modernsten Plattformen für Frischelogistik unter anderem auch um die Themen Versorgungssicherheit der bundesweiten Verbraucher mit frischem Obst und Gemüse sowie die – im Vergleich mit Auslandsware – konkurrenzlos schnellen Transport- und Lieferprozesse bei Pfalzmarkt eG. Passend zum Slogan „Erntefrisch aus der Pfalz“ braucht es von der täglichen Ernte auf dem Feld bis in die Obst- und Gemüseabteilungen im Lebensmitteleinzelhandel oftmals nur wenige Stunden. Im Anschluss ging es – zusammen mit den zahlreich anwesenden Pfalzmarkt-Erzeugern – in den offenen Austausch. Bedingt durch unzureichende Erzeugerpreise und steigende Kosten in der Produktion war das Anbaujahr 2025 für zahlreiche Gemüseanbau-Betriebe unbefriedigend. Die weitere Mindestlohnerhöhung zum 1. Januar 2026 sorgt für zusätzliche Kosten und verschärft den wirtschaftlichen Druck. Die Folgen sind aktuell schwer abzusehen. Neben einem Schwerpunktwechsel in weniger arbeitsintensive Kulturen drohen auch Betriebsaufgaben. Stellvertretend für den Anbau vor Ort erklärte Hans-Jörg Friedrich, Vorstand bei Pfalzmarkt eG: „Die Stimmung ist so angespannt, wie selten zuvor. Nach dem Dialog mit dem Spitzenkandidaten erwarten die Pfalzmarkt-Erzeuger von einer neuen Landesregierung unter CDU-Führung konkrete Lösungsvorschläge, mit denen die mittelständischen Betriebe entlastet und der bundesweit einmalige Wachstumscluster Gemüsegarten Pfalz viel aktiver gefördert und unterstützt werden kann.“