1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Niederlande: Energiemanagement bestimmt über Einkommen im Gewächshausgartenbau

Die Einkommensentwicklung im niederländischen Gewächshausgartenbau ist je nach Teilsektor sehr unterschiedlich. Große Einkommensunterschiede zwischen den Betrieben prägen die Branche, insbesondere aufgrund der gestiegenen Energiekosten.

gelborangene Paprika

Viele Unternehmen erzielen einen wesentlichen Teil ihres Einkommens nur durch ein effizientes Energiemanagement. Das erklärte Jan Willem van den Berg, Sector Banker Agri bei der Großbank ING in einer Marktanalyse. 

2025 gab es in den Niederlanden demnach 3.031 Gewächshausbetriebe mit einer Gesamtfläche von 10.029 ha. Die durchschnittliche Betriebsfläche lag bei 3,3 ha. Der Anbau von Gewächshausgemüse nahm flächenmäßig leicht zu und erreichte 5.572 ha, die Zahl der Betriebe sank hingegen auf 1.030. Tomaten, Paprika und Gurken machen zusammen 71 % der gesamten niederländischen Anbaufläche für Gewächshausgemüse aus. 2025 gab es 219 Tomaten- und 197 Paprikabetriebe, die Zahl der Erzeuger setzt damit ihren rückläufigen Trend fort. Das Einkommen ging in allen Teilsektoren im Vergleich zu 2024 leicht zurück. Viele Betriebe erzielen einen wichtigen Teil ihres Einkommens jedoch durch ein gutes Energiemanagement. Die großen Einkommensunterschiede zwischen den Betrieben sind vor allem auf die gestiegenen Energiekosten zurückzuführen. Gleichzeitig werden diese Unterschiede immer größer. Ein effizienter Umgang mit Energie entwickelt sich damit immer mehr zu einem entscheidenden Faktor für die wirtschaftliche Situation der Gewächshausbetriebe.