Dies sei jedoch nicht der einzige zu berücksichtigende Aspekt, da auch neue Anbauflächen für den Ausbau dieser Kulturen erforderlich seien. In diesem Zusammenhang erwähnte er die Umsetzung neuer Bewässerungsprojekte (wie Chavimochic III, Majes Siguas II u. a.), die es Peru ermöglichen werden, seine landwirtschaftliche Nutzfläche zu vergrößern.
„Zitrusfrüchte werden für den Landwirt immer eine Alternative sein, auch wenn sie nicht so rentabel sind wie Heidelbeeren, Trauben oder Avocados. Wenn die neuen Bewässerungsprojekte fertiggestellt sind, wird es wichtig sein, über neue Zitrussorten und andere Alternativen zu den derzeitigen zu verfügen“, erklärte er.
Mandarinen-Sorten wie W. Murcott, Tango und Orri wurden in Peru bis 2020 stark ausgebaut, bis die Investitionen aufgrund der Verabschiedung des Gesetzes Nr. 31110 im Dezember desselben Jahres zum Erliegen kamen – ein Gesetz, das die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors beeinträchtigte.
Fachleute aus verschiedenen Ländern haben auf dem kürzlich stattfindenden XII. Internationalen Zitrus-Seminar über die neuen Alternativen referiert, die es bereits gibt und die sich gut in Peru anbauen lassen, eine gute Ertragsleistung zeigen und auf den Zielmärkten gefragt sind, sowie über die Sorten, die in den kommenden Jahren zu erwarten sind. Weitere Themen, die auf der Veranstaltung behandelt wurden, waren Schädlinge, Klima, Märkte, Regulierung, Technologie und andere Bereiche, die es ermöglichen, sowohl das Produkt als auch die Prozesse zu verbessern, um die Wettbewerbsfähigkeit des peruanischen Agrarsektors zu steigern.