von Jochem Wolthuis 4 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Mehr Fläche, mehr Technik – und deutlich mehr Anforderungen an Service & Sicherheit

Der deutsche Gewächshausbau hat in den vergangenen Jahren spürbar an strategischer Bedeutung gewonnen. Wo früher eher kleinere Strukturen dominierten, entstehen heute zunehmend moderne Anlagen – vor allem für die Gemüseproduktion. Der Anspruch hat sich klar verschoben: planbare Qualität, stabile Erträge und eine möglichst kontinuierliche Versorgung des Marktes. Mit dieser Professionalisierung steigen allerdings auch die Anforderungen im Betriebsalltag.

Modernes Gewächshaus von außen
Gewächshaus von Batist Alucon
© Batist Alucon

Moderne Gewächshäuser sind hochkomplexe Produktionssysteme. Klima- und Energiemanagement, technische Ausstattung, Insektenschutz, Automatisierung und Logistik greifen ineinander. Und damit rückt ein Thema stärker in den Fokus, das in vielen Investitionsplanungen lange unterschätzt wurde: Wartung, Reparatur und Arbeitssicherheit – insbesondere auf dem Dach und an sensiblen Gewächshausbereichen. Genau an dieser Schnittstelle positioniert sich ein Unternehmen aus den Niederlanden, das viele Insider bereits als hochpraktischen Problemlöser kennen: Batist Alucon.

„Gerade in modernen Gewächshäusern entscheidet nicht nur die Technik über die Leistung, sondern auch, wie schnell und sicher man Wartung und Reparaturen erledigen kann. Unsere Lösungen sind dafür gemacht, dass Betriebe im laufenden Betrieb handlungsfähig bleiben – ohne Kompromisse bei der Sicherheit“, so Firmensprecher Dick Nooteboom im Gespräch mit dem Fruchthandel Magazin.

Denn je größer und technischer eine Anlage, desto klarer wird: Ausfälle, Glasbrüche oder Verzögerungen bei Reparaturen sind keine „kleinen Zwischenfälle“, sondern können schnell zu Produktionsrisiken, Kosten und Qualitätsverlusten führen. Wer in Deutschland heute neu baut oder modernisiert, braucht deshalb nicht nur gute Technik – sondern auch eine „Service-Infrastruktur“, die im laufenden Betrieb funktioniert. Die Firma Batist Alucon ist Spezialist für Aluminiumlösungen rund um sicheres und effizientes Arbeiten im und auf dem Gewächshaus. Gerade für deutsche Betriebe, die stärker unter Fachkräftemangel, Kostendruck und strengen Sicherheitsanforderungen arbeiten, wird dieser Fokus immer relevanter: Prozesse müssen nicht nur „irgendwie“ laufen – sie müssen planbar, ergonomisch und risikoarm sein. Firmensprecher Dick Nooteboom beschreibt diese Haltung treffend: „Wir bauen Lösungen – und zwar so, dass sie im Gewächshausalltag wirklich funktionieren: sicher, robust und praxisnah.“

Westland-Erfahrung seit 1986 – Hauptsitz in Wateringen

Batist Alucon wurde 1986 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Wateringen (Niederlande) – mitten im Westland, einer der international führenden Regionen für Hightech-Gewächshausproduktion. Batist Alucon ist zudem Teil von Batist Westland. Diese Herkunft ist mehr als ein Standortvorteil. Im Westland gilt: Jede Lösung muss in intensiven Produktionssystemen bestehen – unter Zeitdruck, bei hoher Flächenauslastung und in Betrieben, die keine Stillstände akzeptieren können. Genau diese DNA spiegelt sich in den Produkten wider: weniger Theorie, mehr Praxis. Batist Alucon ist aus der täglichen Gewächshauspraxis heraus entstanden. Die Lösungen entwickelten sich ursprünglich aus dem Eigenbedarf von Batist Kassenbouw: Ziel war es, mit dem eigenen Personal smarter und schneller zu verglasen und im Gewächshaus effizienter zu arbeiten – vor allem aber sicherer. Aus dieser internen Optimierung entstand Schritt für Schritt ein spezialisiertes Sortiment an Aluminium-Hilfsmitteln und Plattformlösungen, das heute auch für externe Betriebe und Dienstleister verfügbar ist. Genau dieser Ursprung erklärt, warum viele Produkte so konsequent auf den Alltag ausgerichtet sind: Sie wurden entwickelt, weil sie gebraucht wurden – nicht weil sie gut in einen Katalog passen.

Ein Mann arbeitet auf einem Gewächshausdach
„Unsere Lösungen sind dafür gemacht, dass Betriebe im laufenden Betrieb handlungsfähig bleiben – ohne Kompromisse bei der Sicherheit“, so Firmensprecher Dick Nooteboom.
© Batist Alucon

Von Verglasung bis Wartung: Lösungen für die sensiblen Zonen im Betrieb

Batist Alucon strukturiert sein Angebot entlang der kritischen Arbeitsbereiche: Verglasung, Reparatur & Wartung, Dachtransport sowie innerbetrieblicher Transport & Lagerung.

Es sind gerade die „kleinen“ Hilfsmittel, die im Alltag den größten Effekt bringen. Ein typisches Beispiel ist der sogenannte Gootrollator – ein vergleichsweise simples, aber in der Praxis besonders gefragtes Produkt und einer der meistverkauften Artikel von Batist Alucon. Er dient als stabiles Hilfsgerät, um sich sicher in der Rinne zu bewegen und Inspektionen am Gewächshausdach kontrolliert durchzuführen. Für Betriebe bedeutet das: weniger Improvisation, mehr Sicherheit – und vor allem eine deutlich bessere Routine bei regelmäßigen Kontrollen. Optional lässt sich der Rollator mit einem Glasgestell ausstatten, sodass auch Werkzeuge oder einzelne Scheiben praktisch mitgeführt werden können – ein Detail, das Service-Teams im Alltag spürbar Zeit spart.

Fazit: Wer professionell in Deutschland produziert, sollte Batist Alucon kennen. In Deutschland entwickelt sich der Gewächshausbau in Richtung „Hightech-Produktion“ – und das bedeutet: Nicht nur Investition und Betrieb zählen, sondern auch Wartbarkeit und Sicherheit im Tagesgeschäft. Für deutsche Gewächshausbetriebe, Bauunternehmen und technische Dienstleister ist Batist Alucon deshalb kein „Zubehör- Anbieter“, sondern ein Partner für das, was im Alltag über Effizienz und Risiko entscheidet: sicheres Arbeiten, schnelle Reparaturen und stabilere Betriebsprozesse. 

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