Lorentzen & Sievers auf der FRUIT LOGISTICA 2026: Zukunft der Verpackung und Integration in die PRODINGER Verpackung
Vom 4. bis 6. Februar 2026 präsentiert Lorentzen & Sievers auf der FRUIT LOGISTICA in Berlin Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Verpackungsbranche. Die Schwerpunkte am Messestand greifen nach Angaben des Unternehmens zentrale Entwicklungen auf: Aktuelle Design-Trends und Best-Practice-Beispiele für Obst- und Gemüseverpackungen werden in Form von Videos und Mustern vorgestellt. Darüber hinaus wird gezeigt, wie gesetzliche Vorgaben und gesellschaftliche Erwartungen die Verpackungsentwicklung verändern.
Nachhaltigkeit rückt dabei in den Mittelpunkt und ergänzt die klassischen Ziele Schutz, Transport und Marketing um ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf individuellen Lösungen für unterschiedliche Anforderungen – von Produktstrategie über Marken-konzept bis zur Packeffizienz. Ergänzend informiert Joy Smyrek von der PRODINGER Verpackung über Transportverpackungen und Konzepte zur Kreislaufwirtschaft.
Integration in die PRODINGER Verpackung
Im Laufe des Jahres 2026 wird Lorentzen & Sievers vollständig in die PRODINGER Verpackung integriert. Ziel dieser strategischen Zusammenführung ist es, unter einem Dach ein umfassendes Leistungsspektrum von der Primär- bis zur Tertiärverpackung anzubieten. Geschäftspartner sollen so von zahlreichen Vorteilen profitieren. So sorge die Erfüllung aktueller und zukünftiger regulatorischer Anforderungen wie PPWR, EUDR und LkSG für Rechtssicherheit und reduziere Haftungsrisiken. Zentrale Verwaltung von ESG- und Compliance-Daten schafft Transparenz in der Lieferkette. Automatisierte Prozesse und digitale Schnittstellen erleichtern die Erstellung von Konformitätserklärungen und Audit-Dokumentationen. Digitale Services wie Nachweisportale und Scores unterstützen die Vorbereitung auf Audits und Zertifizierungen. Zudem stärke die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards und deren transparente Kommunikation die Marktposition der Kunden. Dies ermögliche eine klare Differenzierung gegenüber Wettbewerbern.
Gestiegene Anforderungen und neue Strukturen
Die Integration, so die Mitteilung, sei eine Antwort auf steigende gesetzliche Anforderungen und die Notwendigkeit effizienter Datenübermittlung. So werden unter dem Dach der PRODINGER Verpackung Compliance-Prozesse harmonisiert und digitale Lösungen eingeführt, um die Lieferkette transparent und sicher zu gestalten. Ein zusätzlicher Vorteil für Geschäftspartner bestehe darin, dass der bundesweite Vertriebs-Außendienst der PRODINGER Verpackung künftig auch die persönliche Kundenbetreuung im Bereich der Fruchtverpackungen unterstütze. Diese Erweiterung sorge für eine noch engere Verbindung zwischen Beratung und Umsetzung. Gleichzeitig bleiben alle bisherigen Ansprechpartner von Lorentzen & Sievers bestehen.
Strategische Bedeutung für die Branche
Die Zusammenführung von Lorentzen & Sievers und PRODINGER Verpackung sei mehr als eine organisatorische Maßnahme. Sie schaffe eine integrierte Plattform für Lebensmittelverpackungen, die den steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit, Prozesssicherheit und Effizienz gerecht werde. Die neue Struktur ermögliche es, Synergien zu nutzen und die gesamte Wertschöpfungskette von der Primär- bis zur Tertiärverpackung aus einer Hand anzubieten. Für Geschäftspartner bedeute dies nicht nur eine größere Auswahl an Lösungen, sondern auch eine verlässliche Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Die Kombination aus langjähriger Erfahrung von Lorentzen & Sievers im Frische-Segment und der umfassenden Kompetenz der PRODINGER Verpackung im Bereich Transport- und Versandverpackungen werde ein Alleinstellungsmerkmal am deutschen Markt schaffen. Das Team von Lorentzen & Sievers und der PRODINGER Verpackung wird auf der FRUIT LOGISTICA 2026 für alle Fragen zur Verfügung stehen.
Drei Fragen zur Integration von Lorentzen & Sievers in die
PRODINGER Verpackung
Frank Schuh hat im Zuge der Integration seine Geschäftsführerschaft abgegeben, um sich künftig stärker auf die gestiegenen Anforderungen der Kunden im Frische-Segment zu konzentrieren. Leonhard Horsch, seit eineinhalb Jahren an der Seite von Frank Schuh, führt die Geschäftsführung von Lorentzen & Sievers fort. Markus Ettlin lenkt das Gesamtunternehmen zu mehr Effizienz, um den gestiegenen Marktanforderungen zu entsprechen und die Position als verlässlicher, langfristiger Partner zu sichern.
Herr Ettlin, was ist das Hauptziel der Integration von Lorentzen & Sievers in die PRODINGER Verpackung?
Die Zusammenführung verfolgt das klare Ziel, die Kompetenzen beider Unternehmen unter einem Dach zu bündeln. Damit entsteht eine integrierte Plattform für Verpackungslösungen, die von der Primär- bis zur Tertiärverpackung reicht. Wir schaffen Strukturen, die den gestiegenen Marktanforderungen gerecht werden – insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit, Compliance und Effizienz. Für unsere Geschäftspartner bedeutet das: ein vollständiges Leistungsspektrum, digitale Services für Nachweisführung und Audit-Vorbereitung sowie eine verlässliche, langfristige Partnerschaft.
Herr Schuh, Sie haben Ihre Geschäftsführungsrolle bei Lorentzen & Sievers abgegeben. Was war der Grund für diesen Schritt?
Die Anforderungen steigen kontinuierlich. Um unseren Kunden die bestmögliche Betreuung zu bieten, konzentriere ich mich künftig vollständig auf den Vertrieb und damit auf die Weiterentwicklung und Umsetzung von Verpackungslösungen für die Frische-Branche. Natürlich begleite ich den Integrationsprozess weiterhin intensiv. Es war immer mein Ziel, unseren teilweise über mehrere Generationen verbundenen Kunden und Geschäftspartnern als verlässlicher Partner an der Seite zu stehen. Dazu gehört, das Produkt- und Leistungsangebot den sich verändernden Marktanforderungen anzupassen; unter den neuen gesetzlichen Bestimmungen gehören auch die Transportverpackungen dazu.
Herr Horsch, welche Vorteile sehen Sie für die Kunden?
Die Vorteile sind klar: Rechtssicherheit durch die Erfüllung aktueller und zukünftiger regulatorischer Anforderungen, Transparenz in der Lieferkette und Effizienz durch digitale Prozesse. Hinzu kommt die Möglichkeit, Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Für die Kunden im Frische-Segment bedeutet das vor allem, dass wir schneller reagieren können und gleichzeitig die gewohnte Nähe und Beratung sicherstellen. Die Integration ist kein Bruch, sondern eine Erweiterung – mit mehr Möglichkeiten und mehr Service.