von Jochem Wolthuis 4 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Kürbis in Bestform – ganzjährig

Wenn das Importgeschäft in den kommenden Wochen wieder deutlich anzieht, stehen viele Einkäufer vor derselben Frage: Wie sichern wir Qualität, Verfügbarkeit und Preisstabilität im Kürbisregal – und das planbar über die Saison hinaus? De Terp Squashpackers aus den Niederlanden will auf der FRUIT LOGISTICA in Berlin (Halle 3.2, Stand C-09) genau darauf eine klare Antwort geben: als zuverlässiger Ganzjahreslieferant von Bio- Kürbis – sowohl als ganze Ware als auch als Halbfabrikat und Kürbiswürfel für Convenience-Programme.

3 Männer stehen bzw. sitzen um eine Holzkiste voller großer Kürbisse
(v.l.) Ties Lans, Jeroen Robbers, Rinke Robbers
© De Terp Squashpackers

Rinke Robbers, Verkaufsmanager von De Terp Squashpackers, sagte im Gespräch mit dem Fruchthandel Magazin: „Der deutschsprachige Markt ist für uns der wichtigste Absatzmarkt. Kürbis entwickelt sich im Handel zunehmend vom klassischen Saisonartikel zum Produkt mit Convenience-Potenzial. Wir sehen eine klare Wachstumsdynamik beim Kürbiskonsum. Nur merken wir das im klassischen Handel nicht immer direkt, weil das Wachstum besonders im Convenience-Segment stattfindet.“ Gleichzeitig bleibe Luft nach oben: 43 % der Befragten einer Umfrage essen Kürbis nie – häufig, weil er „nie in Betracht gezogen“ wurde oder weil Zubereitungsideen fehlen. „Deshalb investieren wir gezielt in ein PR-Offensivprogramm – mit Messepräsenz, aber auch über digitale Kanäle“, so Rinke Robbers.

Vom Feld bis zum verpackten Produkt: alles aus einer Hand

De Terp Squashpackers steht für eine integrierte Wertschöpfung, die in dieser Konsequenz im Kürbisbereich selten ist: eigener Anbau, Vertragsanbau, Handel und Import, Lagerung, Sortierung, Qualitätsmanagement und Verarbeitung liegen beim Unternehmen in einer Hand. Das macht De Terp für den Handel besonders interessant – nicht nur als Ursprungslieferant, sondern als Partner für moderne Category- und Aktionsplanung.

Vogelperspektive auf Lagerhalle mit vielen Kisten Kürbissen
Ein zentraler Baustein ist die eigene Verarbeitung in einer hochmodernen Anlage direkt am Standort.
© De Terp Squashpackers

Convenience treibt das Wachstum – und Geschmack entscheidet

Ein zentraler Baustein ist die eigene Verarbeitung in einer hochmodernen Anlage direkt am Standort: De Terp liefert Kürbis-Halbfabrikate wie halbierte Ware sowie Kürbiswürfel (10 mm oder 20 mm) – und das ganzjährig. „Ich bin sehr stolz, dass wir einen sehr großen Retailkunden liefern dürfen, mit unserem geschnittenen Endprodukt – geschnitten an der Quelle, aus Kürbissen bester Qualität“, so Robbers.

Robbers sieht dabei klare Qualitätsunterschiede im Markt – und appelliert an eine stärkere Positionierung über Sorten und Geschmack. Als Hauptsorte nennt De Terp den Flexi Kuri, der speziell im Profil überzeugt: „Unsere Hauptrasse Flexi Kuri unterscheidet sich mit gutem Geschmack, Brix und Lagerfähigkeit – und er eignet sich außerdem sehr gut für die mechanische Ernte“, betont Rinke Robbers. Auch Konsumentendaten unterstützen diesen Fokus: In einer Erhebung (September 2024) nannten 33 % den Geschmack als Hauptgrund für den Kürbiskauf – noch vor dem Argument „saisonal“.

Bio – aber preisfähig: Mechanisierung als Schlüssel

Eine der wichtigsten Botschaften für den Handel: De Terp liefert biologische Kürbisse, kann aber dennoch preislich konkurrenzfähig zu konventioneller Ware bleiben. Grundlage dafür ist eine konsequent optimierte Produktion – insbesondere die mechanische Ernte, in die De Terp stark investiert hat. „Wir machen das mechanische Ernten jetzt seit zwei Jahren – und viele Kollegen sind uns gefolgt. Für uns ist es eine enorme Entlastung, weil es immer schwieriger wird, Personal für die Feldarbeit zu finden“, erklärt Robbers. Und auch die Mengen zeigen, wie professionell das System mittlerweile skaliert: „In vier Wochen holen wir rund 6.000 t Kürbisse rein – und brauchen auf dem Feld kaum noch Personal, außer den Fahrern für Traktoren und Maschine.“

Kürbisstücke werden als Convenience-Produkt verpackt
Kürbis entwickelt sich im Handel zunehmend vom klassischen Saisonartikel zum Produkt mit Convenience-Potenzial.
© De Terp Squashpackers

Qualitätsmanagement statt „Kiloknaller“-Mentalität

Während der Markt in Teilen mit aggressiven Preispunkten arbeitet, warnt De Terp vor einem Qualitätsverlust im Regal. Das Unternehmen setzt deshalb bewusst auf Kommunikation und Standards. „Wir informieren unsere Abnehmer aktiv über Qualitätsindikatoren und Unterschiede. Es ist leider oft noch nicht bekannt, wie stark sich Qualität und Preis voneinander ableiten“, sagt Robbers. Deutlich wird das auch in der Kritik an problematischer Ware, die immer wieder im Handel auftaucht: „Dieses Jahr sehen wir in deutschen Supermärkten regelmäßig ‚Virus-Kürbisse‘ – die sind im Geschmack und in der Qualität klar beeinträchtigt. Das ist für niemanden gut.“

FRUIT LOGISTICA: Kürbis als Kategorie – nicht nur als Herbstartikel

Für die Familie Robbers ist die FRUIT LOGISTICA ein strategischer Termin: Neben Rinke Robbers, der als Ansprechpartner für Retail-Programme und Kundenentwicklung verantwortlich ist, ist auch sein Vater Jeroen Robbers als Firmengründer im Unternehmen aktiv. Gerade jetzt, da das Importgeschäft vor der Tür steht, will De Terp im Gespräch mit Einkäufern ein klares Signal setzen: Kürbis ist nicht nur ein kurzfristiger Saisonartikel, sondern eine Kategorie mit Planbarkeit – wenn Qualität, Prozesse und Convenience passen. De Terp Squashpackers liefert dafür ein breites Portfolio aus einer Hand: ganze Kürbisse, Halbfabrikate und Kürbiswürfel in konstantem Zuschnitt – state of the art, Bio und mit dem Anspruch, Handelsprogramme ganzjährig zuverlässig abzusichern. 

Halle 3.2, Stand C-09

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