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Indien testet Erdbeerexport nach Großbritannien

Aus dem ostindischen Bundesstaat Odisha wurden jetzt erstmals frische Erdbeeren nach London exportiert. Wie das indische Agrar- und Branchenmedium AgroSpectrum India berichtet, handelt es sich hier um ein Pilotprojekt und soll den Einstieg der Region in den internationalen Handel mit frischem Obst markieren.

Nahaufnahme mehrerer reifer roter Erdbeeren mit grünen Blättern
© Piman Khrutmuang/AdobeStock

Dem Bericht zufolge wurde die Lieferung in Zusammenarbeit zwischen lokalen Erzeugern, staatlichen Stellen und Logistikdienstleistern organisiert. Die Erdbeeren seien per Luftfracht transportiert worden, um die erforderliche Frische und Qualität sicherzustellen. Nach Angaben von AgroSpectrum India erfüllte die Ware die phytosanitären Anforderungen des britischen Marktes. Mit dem Export verfolge die Regierung des Bundesstaates das Ziel, neue Absatzmärkte für hochwertige Beerenfrüchte zu erschließen und die Wertschöpfung im Gartenbau zu erhöhen. Gleichzeitig sollen Landwirte stärker in internationale Lieferketten eingebunden und langfristig höhere Einkommen erzielt werden, heißt es. Ob es bei dem Versand nach London um einen einmaligen Testlauf oder um den Beginn regelmäßiger Lieferungen handelt, bleibt zunächst offen. Angaben zu Exportmengen, Preisen oder einer konkreten Marktstrategie machte AgroSpectrum India nicht.

 

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