IFCO: Bis 2030 jährliche CO₂-Einsparungen von einer Megatonne mit Kunden
IFCO hat seine ESG-Ziele für 2030 bekannt gegeben. Die Nachhaltigkeitsstrategie baut eigenen Angaben zufolge auf den Rekord-Umwelteinsparungen im Jahr 2025 auf.
Diese Ergebnisse zeigen, dass das Geschäftsmodell von IFCO wachsende Umweltvorteile liefert – und dass die ambitionierten Ziele für 2030 auf nachweisbaren Fortschritten basieren. Allein 2025 haben IFCOs Kunden durch den Ersatz von Einwegverpackungen durch Mehrweglösungen weltweit über 803 Mio kg CO₂e eingespart. Hinzu kommen erhebliche Einsparungen bei Wasser, Energie, Materialverbrauch und Lebensmittelabfällen.
Ziel der neuen ESG-Strategie 2030 Thriving with Purpose sei es, gemeinsam mit allen Kunden bis 2030 eine Megatonne CO₂-Emissionen pro Jahr einzusparen und gleichzeitig Fortschritte beim Wassermanagement, bei Kreislaufmaterialien und bei der Reduzierung von Lebensmittelabfällen zu erzielen.
„Nachhaltigkeit ist für IFCO messbarer Fortschritt, den wir gemeinsam mit unseren Kunden Jahr für Jahr erreichen“, sagt Mike Pooley, CEO von IFCO. „Die Ergebnisse aus 2025 verdeutlichen, dass Mehrweg im großen Maßstab funktioniert. Unsere ESG-Ziele 2030 bauen darauf auf und verankern Nachhaltigkeit fest in unserem Geschäftsmodell.“
Umwelteinsparungen mit Kunden im Jahr 2025
IFCOs Nachhaltigkeitszertifikate 2025 würdigen die verifizierten Umwelteinsparungen, die Kunden mit dem SmartCycle™ erzielen. Basierend auf Lebenszyklusbewertungen, die mit ISO 14040/14044 abgestimmt sind, quantifizieren die Zertifikate die Einsparungen im Vergleich zu Einwegverpackungen aus Wellpappe.
Die globalen Einsparungen im Jahr 2025 umfassen:
- 803.500 t CO₂e (entspricht rund 157.700 Erdumrundungen mit dem Auto)
- 56,7 Mio m³ Wasser (entspricht etwa 22.700 olympischen Schwimmbecken)
- 16,6 Mio Gigajoule Energie (entspricht dem jährlichen Energieverbrauch von rund 798.500 Haushalten)
- 1,44 Mio t Abfall (entspricht dem jährlichen Abfallaufkommen von rund 2,9 Mio Menschen)
- 74.450 t vermiedene Lebensmittelabfälle (entspricht rund 118,9 Mio Mahlzeiten)
IFCOs ESG-Ziele 2030
Die ESG-Ziele 2030 von IFCO definieren einen klaren, messbaren Fahrplan zur Skalierung der positiven Wirkung des Mehrwegmodells.
Zu den zentralen Zielen zählen u.a.:
- Einsparen von insgesamt einer Megatonne CO₂e pro Jahr bis 2030 gemeinsam mit Kunden
- Erreichen kurzfristiger Science Based Targets (SBTi) bis 2031 und Fortschritte in Richtung des validierten Netto-Null-Ziels bis 2030
- Verwenden von Strom aus erneuerbaren Energiequellen 100 % erneuerbarer Strom bei zentralen Servicepartnern und Herstellern von Mehrwegverpackungen
- Keine Entsorgung von Abfällen auf Deponien sowie vollständiges Upcycling aller Produkte am Ende ihres Lebenszyklus
- Partnerschaften mit Lebensmitteltafeln zum nachhaltigen Transport von 500.000 t Lebensmitteln bis 2030
Diese neuen Ziele bauen auf Erfolgen auf, die bereits im Rahmen der bisherigen ESG-Strategie 2025 von IFCO erzielt wurden. Dazu zähle eine Reduktion der CO₂-Emissionen pro Kiste um 37 %, eine Senkung des Wasserverbrauchs pro Kiste um 10 % sowie der Umstieg auf 100 % erneuerbaren Strom an den eigenen Standorten.
Die Umsetzung der ESG 2030 Ziele wird durch eine starke Governance unterstützt, bei der ESG-Leistung gleichrangig mit der finanziellen Performance gesteuert wird. Die Strategie berücksichtige die Anforderungen der CSRD, Erkenntnisse aus der doppelten Wesentlichkeitsanalyse sowie internationale ISO-Standards und orientiere sich stark an den Prinzipien des B-Corp-Frameworks.
„Unsere Strategie ‚Thriving with Purpose‘ steht für einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz. Während die Zirkularität weiterhin im Zentrum steht, konzentrieren wir uns darauf Mehrwert für Menschen, Gesellschaft und Umwelt zu schaffen“, sagt Iñigo Canalejo, Vice President ESG & Strategic Marketing bei IFCO.
Halle 21, B-40