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Hitzebedingt knappes Angebot an Brokkoli

Nachdem im Juli noch ausreichend Brokkoli für den deutschen Markt zur Verfügung stand, wendete sich das Blatt im August. 

Brokkoli mit Blättern
© Gundolf Renze/AdobeStock

Aufgrund der langen Hitzewelle und Trockenheit verlangsamte sich das Wachstum in den Kulturen und das Angebot schmälerte sich. Daraufhin stiegen die Preise. 

Selbst in den bedeutenden Anbaugebieten im Norden und Nordwesten Deutschlands fielen die Erntemengen geringer aus als geplant, und auch Beregnung konnte die Folgen des Wassermangels nicht ausreichend ausgleichen. Die Programme des Lebensmitteleinzelhandels ließen sich nur noch schwer bedienen, freie Mengen waren darüber hinaus nur punktuell verfügbar und stiegen preislich. Auch aus den benachbarten Herkunftsländern standen nur begrenzt Ausweichmengen zur Verfügung. So kostete deutscher, loser Brokkoli in der aktuellen 36. Woche durchschnittlich 2,59 Euro/kg an den deutschen Großmärkten und lag damit preislich 14 % über dem Mittel der Jahre 2022 bis 2024.

Weniger Angebotsaktionen im LEH

Die Nachfrage im Einzelhandel bewegte sich trotz knappen Angebots noch auf einem für die Jahreszeit üblichen Niveau. Nach einer noch vergleichsweise regen Werbetätigkeit im August verringert der Lebensmitteleinzelhandel die Angebotsaktionen nun. Vor allem deutsche Ware steht angebotsbedingt derzeit nicht Mittelpunkt der Aktionen. In den vier Aktionen der laufenden 36. Woche mit Brokkoli taucht Deutschland als Herkunft nur einmal auf. Deutscher, konventioneller Broccoli wird dabei laut AMI Aktionspreise im LEH zu 3,18 Euro/kg beworben. Die moderateren Witterungsbedingungen zum Monatswechsel auf den September sind förderlich für das Wachstum der Brokkolikulturen, so dass sich die Angebotslage in absehbarer Zukunft entspannen könnte. AMI